Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Vollbrand in Lagerhalle: Ursache geklärt

Selbst für Brand verantwortlich

RANDERSACKER, LKR. WÜRZBURG. Nach dem Vollbrand in einer Lagerhalle am 17. September hat die Kripo Würzburg jetzt die Ursache herausgefunden. Demnach war der 29-Jährige, der mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden war, offenbar selbst für den Brandausbruch verantwortlich.

Wie bereits berichtet, hatten sich vergangenen Donnerstag gegen 21:00 Uhr mehrere Streifenbesatzungen der Würzburger Polizei sowie Löschmannschaften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren auf den Weg zu einer brennenden Lagerhalle in der Straße „Am Jakobsbach“ gemacht. Die Floriansjünger waren den Flammen schnell Herr geworden und konnten ein Ausbreiten des Feuers auf Nachbargebäude verhindern.

Flexarbeiten führen zu Verpuffung

Ein 29-Jähriger, der sich zum Zeitpunkt des Brandes offenbar in der Halle befand, wurde mit Verletzungen an Kopf und Händen in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg haben jetzt ergeben, dass der Mann zuvor an einem im Lager abgestellten Kraftfahrzeug Flexarbeiten vollzogen hat. Benzindämpfe führten letztendlich zu einer explosionsartigen Verpuffung.

Durch diese Verpuffung breitete sich das Feuer rasch in der gesamten Halle aus. Die Schadenshöhe dürfte sich weiterhin im fünfstelligen Bereich bewegen. Die Bewohner von insgesamt vier Wohnhäusern im nahen Umfeld mussten ihre Räumlichkeiten vorsorglich für kurze Zeit verlassen. Sie wurden für diese Zeit von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes betreut.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

 

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