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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schlecht Sehen war gestern – mit Augenlasern zum Durchblick

Augen lasern – Endlich wieder gut sehen

Viele von uns plagt das gleiche Problem: schlechtes Sehen! Fehlsichtigkeiten stören im Alltag, ob beim Sport, Ausgehen, Autofahren oder einfach abends beim Fernsehen. Natürlich können eine Brille oder Kontaktlinsen Abhilfe schaffen, aber es gibt Situationen im Leben, da will man keine Brille tragen, und Kontaktlinsen verträgt zum Einen nicht jeder und das Einsetzen und die Pflege können auf Dauer nervig werden. Immer mehr Menschen überlegen sich daher, ihre Augen lasern zu lassen, um wieder freie Sicht auf das Leben zu haben.

Doch viele haben Angst um ihre Sehkraft, wie gefährlich ist so ein Eingriff oder was kann man von einem Lasereingriff erwarten? Wir haben mit Annette Schmitt-Lieb von der Augen-Laser-Klinik in Lohr gesprochen und sie hat uns die wichtigsten Fragen zum Thema beantwortet.

Frau Schmitt-Lieb, wie sieht der moderne Stand im Bereich des Augenlasern aus – welche Eingriffe sind momentan aktuell? Und was sind die Vorteile dieser?

Ein Leben ohne Sehhilfen bedeutet für viele Menschen aktiver, unabhängiger und vielleicht sogar selbstbewusster zu sein. Hier setzt die sogenannte Refraktive Laserchirurgie an. Durch einen kurzen ambulanten Eingriff lassen sich die meisten Fehlsichtigkeiten sicher und erfolgreich korrigieren. Für eine Vielzahl von Menschen ist das Augenlasern (die LASIK) die richtige Lösung. In manchen Fällen kann es aber sinnvoll sein, ein anderes Verfahren der Refraktiven Chirurgie zu wählen (z.B. Linsenimplantationen), die weitere technologische Entwicklung abzuwarten oder sich sogar gegen einen Eingriff zu entscheiden. Wir bei der Auger-Laser-Klinik versprechen, dass wir immer die beste Lösung für unsere Patienten finden.

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Die Femto-LASIK ist dabei auf dem Weltmarkt seit über 10 Jahren die präziseste und sicherste OP-Methode, um eine Kurz- oder Weitsichtigkeit bzw. eine Hornhautverkrümmung zu beseitigen. Hier wird die gesamte OP-Planung individuell auf die Maße des Auges abgestimmt. Neben einem großen Korrekturbereich und einer schnellen Herstellung der Sehschärfe überzeugt die LASIK durch eine schmerzfreie Heilphase und dauerhaft stabile Ergebnisse.

Für wen eignet sich der Eingriff des Augenlasern? Und gibt es eine Altersbegrenzung?

Grundsätzlich muss man für einen Eingriff volljährig sein. Der Idealkandidat für die LASIK ist über 20 Jahre alt und hat seit mehr als zwei Jahren stabile Brillen- oder Kontaktlinsenwerte. Er ist kurz- oder weitsichtig (d. h. mit Werten zwischen -8 und +4 Dioptrien.), hat eine Hornhautverkrümmung oder eine Kombination dieser Fehlsichtigkeiten. Es liegen keine Augen- oder Allgemeinerkrankungen vor, die dem Eingriff entgegenstehen, und die Hornhautdicke ist ausreichend. Wer sich über Risiken und Möglichkeiten informiert und weiß, dass das Ziel des Eingriffs vor allem darin besteht, die Abhängigkeit von Sehhilfen zu verlieren, wird mit dem Operationsergebnis sehr zufrieden sein.

Ausschlusskriterien sind: Patienten mit fortgeschrittenem Grünen Star oder bestimmten Netzhauterkrankungen sollten sich keiner Operation unterziehen. Während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit raten wir die Voruntersuchung zu verschieben. Die Korrektur muss auch bei Patienten mit Autoimmunkrankheiten sorgfältig abgewogen werden. Bei jüngeren Patienten mit instabiler Fehlsichtigkeit oder bei Patienten mit einer vorübergehenden Infektion am Auge ist es manchmal sinnvoll zunächst abzuwarten und die Entscheidung zur Operation zu vertagen.

Wie läuft die Operation ab?

Am OP-Tag ist man etwa 1,5 Stunden bei uns. Die LASIK ist dank modernster computergesteuerter Technik eine Sache von wenigen Minuten. Die Laserbehandlung an sich dauert pro Auge weniger als eine Minute, der gesamte Eingriff nicht länger als 20 Minuten.Wir werden alles tun, um den gesamten Ablauf an diesem wichtigen Tag so angenehm wie möglich zu machen. Die Augen werden durch Tropfen betäubt und offen gehalten, so dass das Blinzeln verhindert wird. Beide Augen können an einem Tag direkt nacheinander operiert werden.

Im Gegensatz zum handgeführten Mikrokeratom mit Klinge können computergesteuerte individuelle Abmessungen der Hornhautlamelle in Form, Größe und Dicke festgelegt werden, um so auf entsprechende anatomische Besonderheiten jedes einzelnen Auges Rücksicht nehmen zu können. Die Vorteile dieses Lasers sind höhere Sicherheit, schnellere Stabilität und noch bessere Ergebnisse ohne schneidende Klinge. Der ganze Prozess ist für den Patienten schmerzlos und unsichtbar. Der Laser folgt leichten Augenbewegungen in drei Dimensionen, bei zu großen Abweichungen schaltet sich das System automatisch ab. Man kann also während des gesamten Eingriffes „nichts falsch machen“.

Was kostet ein Eingriff? Wird dieser von Krankenkassen unterstützt? Und wie sehen Sie im Laufe des Lebens die Relation Kosten Augenlasern vs. Kosten Brillen Kontaktlinsen? 

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Die Kosten beim Augenlasern (LASIK, Femto-LASIK) richten sich nach der OP- und Messtechnik und bei Linsenoperationen von der Linsenstärke und dem Modell. Operationen bei Fehlsichtigkeiten sind individuelle Gesundheitsleistungen und werden leider von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht erstattet. Kostenvoranschläge können jederzeit ausgestellt werden!

Ab dem Alter von 45 Jahren wird es zunehmend schwieriger in Ferne und Nähe beidäugig scharf zu sehen (Alterssichtigkeit). Das Nachlassen der Akkommodation, also der Naheinstellungsreaktion der Augenlinsen, ist hierfür verantwortlich. Daher benötigt jeder von uns im Alter eine Lesebrille. Da die Ferne sich aber in der Regel nicht mehr verändert, lohnt sich der Eingriff auf jeden Fall!

Wie lange dauert es, bis sich das Auge erholt und der Eingriff volle Wirkung zeigt?

Nach ein bis zwei Tagen wird häufig schon eine gute – und innerhalb eines Monats eine stabile Sehschärfe erreicht. Für einige Tage nach der Operation werden antibiotische und pflegende Augentropfen angewandt und für die ersten Nächte ein Schutzschild getragen. Die meisten Patienten bemerken lediglich ein leichtes Fremdkörpergefühl in den ersten Tagen. Vermehrte Blendung und verminderte Nachtsehschärfe sind häufig in den ersten Wochen zu beobachten und können besonders bei Patienten mit sehr großen Pupillen und höheren Korrekturen auftreten.

Mit welchen Nebenwirkungen ist zu rechnen? Wie sieht es mit Schmerzen aus?

Die Behandlung wird in örtlicher Betäubung (Augentropfen) durchgeführt. Während der Operation hat man daher keine Schmerzen. In den meisten Fällen lässt ca. 45 Minuten nach der OP die Betäubung nach, daher bemerkt man in Folge der OP Fremdkörpergefühl und Tränenreiz , was normal ist. Zu Hause angekommen, sollte man gleich die antibiotischen Augentropfen und die pflegenden Augentropfen anwenden. Am besten 2-3 Stunden hinlegen und schlafen, dann ist der unangenehmere Teil schon überstanden.

Inwiefern schränkt der Eingriff den Alltag zunächst ein bzw. für welche Tätigkeiten sollte man Hilfe einplanen?

Direkt nach der Operation ist das Sehen noch verschwommen, dennoch ist eine Orientierung gut möglich. Am Tag der Operation sowie zur ersten Nachkontrolle ist eine Begleitperson notwendig, da man nicht selbst ein Fahrzeug führen kann und darf. Die ersten Stunden nach der Operation wird sich das Sehen zunehmend verbessern, daher ist man nicht auf fremde Hilfe angewiesen. Die Sehschärfe verbessert sich in den nächsten Tagen. In der Regel erreicht man nach wenigen Tagen die geplante Sehschärfe. Autofahren aber bitte erst wieder, wenn man sich sicher fühlt und der Augenarzt zugestimmt hat.

Thema bei den Damen: Schminken. Worauf muss man hier aufpassen?

Da man sich beim Abschminken auf dem Auge reibt, sollten die Damen bitte 2 Wochen auf das Schminken verzichten. Kommt man sich bei Abschminken versehentlich ins Auge, könnte sich theoretisch die Hornhautlamelle (Flap) verschieben. In diesem Fall bitte mit uns unverzüglich Kontakt aufnehmen.

Wenn man so einen Eingriff machen lässt, rechnet man dann damit, dass sich die Sicht auf lange Sicht nicht mehr verschlechtern wird? Oder kann es genauso wieder zu einer Verschlechterung kommen?

Vorraussetzung für einen Eingriff ist, dass der Interessent seit mehr als zwei Jahren stabile Brillen- oder Kontaktlinsenwerte hat. Daher wird sich auch auf lange Sicht keine Verschlechterung mehr einstellen. Bei sehr jungen Patienten kann eine Zunahme der Fehlsichtigkeiten nicht ausgeschlossen werden – unabhängig von der Operation. Wie bereits erwähnt, tritt mit zunehmenden Alter die sogenannte Alterssichtigkeit ein, eine Lesebrille braucht also jeder von uns.

Wie groß sind die Risiken bei einem Eingriff?

Durch Refraktive Operationen entstehen manchmal Abbildungsfehler, wie z.B. Blendungserscheinungen oder reduzierte Sehschärfe bei Nacht, die oft nur vorübergehender Natur sind. Sollten wider Erwarten Komplikationen, z. B. Entzündungen, auftreten, bedeutet dies lediglich eine etwas längere Heilphase. Das angestrebte Ergebnis wird sich trotzdem wie gewünscht einstellen. Bei der Korrektur von sehr hohen Fehlsichtigkeiten muss man eventuell gewisse Abstriche bezüglich der natürlichen Sehleistung akzeptieren, z.B. geringerer Kontrast im Vergleich zur Sehleistung mit Brille oder Kontaktlinsen.

Ist davon auszugehen, dass man nach der OP perfekt sieht oder ist u.U. lediglich eine Verbesserung der Sicht möglich?

Das Ziel der Refraktiven Chirurgie ist es, die Abhängigkeit von Sehhilfen zu verlieren. Wie bei jedem Eingriff am menschlichen Organismus gibt es keine Garantie für einen 100-prozentigen Erfolg. Jedoch verfügen ca. 97% unserer Patienten nach der Operation über ein ausreichendes natürliches Sehen ohne Brille. Viele haben danach eine Sehschärfe von 100% und mehr. Bei den übrigen Patienten führt eine Nachkorrektur meist zum gewünschten Erfolg. Dennoch sollten die Erwartungen realistisch sein, da auch Refraktive Korrekturen nicht in jeder Situation eine perfekte Sehleistung bzw. ein Adlerauge garantieren können.
Auch kann die Alterssichtigkeit nicht vollständig behoben werden. Jedoch besteht die Möglichkeit, ein Auge für die Ferne und das andere für die Nähe zu korrigieren (Monovision) oder multifokale Intraokularlinsen einzusetzen. Dies ermöglicht Patienten über 40 Jahren weitestgehend ein Leben ohne Brille.

Was raten Sie Patienten, die Angst haben bei dem Eingriff zu erblinden bzw. Schäden davon zu tragen?

Jede Augenoperation ist mit Angst verbunden, das ist völlig normal. Wir versuchen durch unsere ausführliche und individuelle Voruntersuchung alle Bedenken zu nehmen und alle Details zu besprechen. Im Vorfeld kann sich der Interessent auch auf unserer Internetseite oder in der Informationsbroschüre in die Thematik einarbeiten. Dafür haben wir auch verschiedene Animationen eingebaut, die alles sehr anschaulich erläutern. Auf unserem Youtube-Kanal gibt es darüber hinaus eine großer Anzahl verschiedener Videos, in denen nützliche Infos anschaulich dargestellt werden.

Wir bieten in Lohr und Würzburg auch monatliche Informationsabende an. Hier hat man die Möglichkeit sich von uns persönlich, anschaulich und verständlich informieren zu lassen. Der etwa einstündige Vortrag findet in unseren Räumlichkeiten statt. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Die aktuellen Termine findet man auf unserer Homepage oder auch auf Facebook. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass die persönliche Beratung durch nichts zu ersetzen ist. Gerne bieten wir auch eine Erstberatung an. Diese ist ebenfalls kostenfrei und kann jederzeit in unserer Sprechstunde durchgeführt werden.

Wie finde ich für mich die richtige Klinik?

Eine gute Orientierung könnte z.B. das LASIK-TÜV-Zertifikat bieten. Der LASIK-TÜV ist heute noch immer das höchste und strengste Gütesiegel, sozusagen der “Gold-Standard“, wenn es um eine objektive Einschätzung einer Augen-Laser-Klinik geht. Zum einen bietet es Patienten, die sich für eine Operation ihrer Fehlsichtigkeit interessieren, eine Orientierung und eine gewisse Sicherheitsgarantie. Zum anderen ermöglicht es den Laserklinken, ihre Arbeitsqualität von einem neutralen Dritten bestätigen zu lassen – und das tun wir bereits seit 2007.

Informationen zur Augen-Laser-Klinik Lohr

Das Team der Augen-Laser-Klinik Lohr verfügt über umfassende Erfahrungen mit allen derzeit zur Verfügung stehenden Techniken. Der Schwerpunkt der Behandlungen liegt auf der ambulanten Korrektur von Kurz-, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung. Die Klinik führt jährlich etwa tausend Operationen erfolgreich durch. Basierend auf einer langjährigen chirurgischen Erfahrung und modernster technischer Ausrüstung ist die Augen-Laser-Klinik Lohr eine der führenden deutschen Einrichtungen für moderne Augenmedizin.

Die vollausgestattete Augenklinik auf 2.000 qm bietet Interessierten Informationsabende, Erstberatungen, Vor- und Nachuntersuchungen nicht nur in Lohr, auch in Würzburg in der Domstraße 1. Als einzige Klinik in Unterfranken verfügt die Augen-Laser-Klinik Lohr über das LASIK-TÜV SÜD Gütesiegel. Eine optimale Behandlung und ausführliche Beratung wird durch die beiden Ärzte Dr. Med. Gero Krommes und Dr. Stephan Münnich gewährleistet. Die Untersuchungen werden ausschließlich durch hochqualifizierte Augenoptikermeister und Dipl. Ing. für Augenoptik durchgeführt.

Euer Interesse ist geweckt? Auf der Homepage der Augen-Laser-Klinik Lohr könnt Ihr Euch umfassend informieren, auf der Facebook-Seite werdet Ihr auf dem Laufenden gehalten. Der nächste Infoabend in Lohr findet am 30.09.15 um 18 Uhr statt, in Würzburg am 13.11.15 um 18 Uhr. Zur Anmeldung gelangt Ihr hier.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Augen-Laser-Klinik Lohr. 

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