Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Drei Personen bei Auffahrunfall verletzt

Stau vor Polizeikontrollstelle

ROTTENDORF, LKR. WÜRZBURG. Am Montagvormittag ist ein Audi-Fahrer nahezu ungebremst auf ein Stauende aufgefahren und schob insgesamt drei weitere Fahrzeuge aufeinander. Ein Mann erlitt schwere, zwei weitere Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen. Der Stau hatte sich im Rahmen einer Polizeikontrollstelle auf der Bundesstraße gebildet. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Würzburg-Land.

Kurz vor 09:45 Uhr war der 34-jährige Audi-Fahrer auf der Bundesstraße 8 in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Kurz nach der Auffahrt zum Mainfrankenpark hat er nach ersten Erkenntnissen trotz guter Sichtverhältnisse ein Stauende übersehen und prallte mit hoher Geschwindigkeit in das Heck eines stehenden Skoda. Durch die Wucht des Zusammenstoßes schob der Skoda noch einen Ford Mondeo auf ein Lieferfahrzeug.

Mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus

Der 50-jährige Mann am Steuer des Skoda konnte sich nach dem Unfall nicht selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Nachdem die Feuerwehr das Fahrzeug geöffnet hatte, lieferte ein Rettungshubschrauber den Fahrer mit einer Kopfplatzwunde in ein Krankenhaus ein. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls mit Nackenschmerzen in eine Klinik gebracht.

Der 52 Jahre alte Mann am Steuer des Ford klagte nach dem Unfall über Kopfschmerzen. Am Lieferfahrzeug, einem Fiat Ducato, entstand lediglich Sachschaden an der Heckstoßstange.

Der Gesamtsachschaden an den vier Fahrzeugen wird auf 34.000 Euro geschätzt. Der Stau hatte sich im Rahmen einer Polizeikontrollstelle gebildet. Hierzu wurde nach der Einrichtung eines sogenannten Geschwindigkeitstrichters auf 60 km/h die zweispurige Bundesstraße 8 auf eine Fahrspur verengt.

An der Unfallstelle war die Freiwillige Feuerwehr aus Rottendorf mit insgesamt 12 Einsatzkräften vor Ort. Die B8 war bis etwa 10:30 Uhr komplett gesperrt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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