Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schotterlaster kippt in Autobahnauffahrt zur A7 um

Bergung über mehrere Stunden

Hausen b. Würzburg, Lkr. Würzburg. Am Dienstagmittag ist ein Sattelzug mit einer Ladung Schotter in der Auffahrt der Anschlussstelle Gramschatzer Wald umgekippt. Verletzt wurde dabei niemand. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei auf über 20.000 Euro. Die Bergungsarbeiten dauerten den ganzen Nachmittag.

Gegen 12:30 Uhr war ein 49-jähriger Mann mit dem 40-Tonner eines unterfränkischen Fuhrunternehmens von Gramschatz unterwegs und wollte an der Anschlussstelle zur A 7 in Richtung Ulm auffahren. Dabei war er allerdings eine Spur zu schnell und der Sattelzug geriet in der Kurve ins Schlingern. Dem Fahrer gelang es nicht mehr, das mit 27 Tonnen Schotter beladene Fahrzeug zu stabilisieren – es kippte schließlich nach rechts um. Der Fahrer kam zum Glück dabei mit dem Schrecken davon. Das Schüttgut verteilte sich komplett im Grünstreifen.

Kurzzeitige Sperrung der Auffahrt

Zur Bergung von Fahrzeug und Ladung, die mehrere Stunden in an Anspruch nahm, waren sowohl ein Kran als auch ein Bagger erforderlich. Die Autobahnpolizei sperrte dazu kurzzeitig die Auffahrt. Unterstützt wurde sie dabei von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr und der Autobahnmeisterei Erbshausen. Es kam nur zu geringfügigen Behinderungen. Der Verkehr auf der A 7 war nicht betroffen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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