Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Maßnahmen um Schulwegsicherheit zu erhöhen

Mehr Schulwegsicherheit

München. Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann stellte zum Schuljahresbeginn bei einem Aktionstag an einer Münchner Grundschule aktuelle Maßnahmen des bayerischen Verkehrssicherheitsprogramm 2020 ‚Bayern mobil – sicher ans Ziel‚ zur Erhöhung der Schulwegsicherheit vor.

„Wir wollen noch mehr Schülerlotsen, Schulweghelfer, Schulbuslotsen und Schulbusbegleiter gewinnen“, machte Herrmann zum Schuljahresbeginn deutlich. Er appellierte, dass sich möglichst viele weitere Bürgerinnen und Bürger tatkräftig für einen sicheren Schulweg engagieren. Insbesondere der zunehmende Ganztagsunterricht in Bayern mitsamt Hausaufgabenbetreuung erfordert zusätzliche Schulwegdienste auch am Nachmittag und Abend. Mit knapp 31.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ist deutschlandweit gesehen jeder zweite Schulweghelfer in Bayern tätig.

Geschwindigkeitskontrollen und Verkehrserziehung

„Unsere Polizistinnen und Polizisten werden in den kommenden Wochen vor allem Schulen und Schulwege verstärkt bestreifen“, so Herrmann. Dazu kommen intensive Geschwindigkeitskontrollen mit modernen Überwachungsgeräten, Sicherheitskontrollen von Schul- und Linienbussen und eine viertägige Schwerpunktkontrollaktion zur Überprüfung der Gurt- und Kindersicherungspflicht.

 

Die Bayerische Polizei setzt auch im neuen Schuljahr auf Sicherheitstrainings und flächendeckende Verkehrserziehung in den Jugendverkehrsschulen. Im vergangenen Jahr haben 380 Verkehrserzieher der Polizei mehr als 108.000 Schüler und damit rund 99 Prozent der bayerischen Viertklässler das sichere Fahrradfahren beigebracht. Zusätzlich appellierte Herrmann an die Eltern, mit ihren Kinder frühzeitig den Schulweg einzuüben. Außerdem müssen Eltern bei Fahrten zur Schule unbedingt die Verkehrs- und Parkregelungen vor den Schulgebäuden beachten.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr.

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