Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Willi Dürrnagel: Vorträge am Tag des Denkmals

Lichtbildervortrag zur geschichtlichen Entwicklung

Am kommenden Sonntag, den 13. September 2015, wird Stadtrat Willi Dürrnagel einen einstündigen digitalen Lichtbildervortrag zur geschichtlichen Entwicklung von „Handwerk, Technik, Industrie“ in Würzburg halten. Es findet jeweils um 11.00 Uhr, und um 17.00 Uhr ein Vortrag im Ratssaal der Stadt Würzburg statt. Die Besucher sind gebeten den Eingang vom Vierröhrenbrunnen zu benutzen, da auch im Rathaushof der Tag der Straßenmusik stattfindet. Der Ort der Veranstaltung ist barrierefrei und auch mit dem öffentlichen Verkehrsmittel Straßenbahn gut erreichbar. Parkplätze sind in der Nähe und in den umliegenden Parkhäusern vorhanden.

„Handwerk, Technik, Industrie“

Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 13. September 2015 steht unter dem Thema „Handwerk, Technik, Industrie“. Die Stadt Würzburg wurde als Kultur- und Schulstadt hauptsächlich durch das Handwerk, aber auch durch Technik und Industrie, geprägt. Manches Handwerk, das früher die Stadt bereicherte, ist verschwunden oder vom Aussterben bedroht. So gibt es z.B. keine „Sandschöpfer“, keine Gerber oder Glockengießer mehr. Auch das Fischer- und Büttnerhandwerk ist nur noch vereinzelt vertreten. Alte Einrichtungen wie die „Hufbeschlagschule“ kann man nur noch in alten Fotos bewundern.

Zeitreise in digitaler Form

Einige Straßennahmen – wie Büttnerstraße, Gerberstraße, Bohnesmühlgasse – zeugen noch von den früher dort vorhandenen Handwerksbetrieben. Alte Steinmetzzeichen an unseren historischen Bauten deuten auf das glücklicherweise noch vorhandene Steinmetzhandwerk hin . Es gibt auch noch einige „Zunfthäuser“ in den Mauern unserer Stadt wie z.B. das der Fischerzunft. Stadtrat Willi Dürrnagel wird in einer Zeitreise in digitalen Lichtbildern aus seiner Sammlung die Tradition von Handwerk, Technik und Industrie in unserer Stadt wieder aufleben lassen und darstellen. Er zeigt u.a. historische Fotos von den Fabriken, wie z.B. von Koenig & Bauer, von Tabakfabriken, von Ziegelfabriken, von alten Mühlen und vom vielfältigen Brauerhandwerk. Auch der Karosseriebau, der Stahlbau sowie das Druckerhandwerk hatten früher in Würzburg einen besonderen Namen und soll gewürdigt werden.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Willi Dürrnagel. 

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