Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Kinder im Auto: Drogenbeauftragte fordert Rauchverbot

Kinder vor Qualm schützen

Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) will Kinder vor schädlichem Zigarettenqualm in Autos schützen. In einem Interview mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) hat Mortler nun ein Verbot nach dem Vorbild einer Regelung Großbritanniens vorgeschlagen, die ab dem 1. Oktober in Kraft tritt.

Mit einem Bußgeld von umgerechnet 85 Euro werden in Großbritannien alle zur Kasse gebeten, die ab dem 01. Oktober im Auto rauchen und einer der Beifahrer unter 18 Jahre alt ist. Ob dabei ein Fenster oder das Schiebedach geöffnet ist , ist unerheblich.

„Ich würde die Prüfung innerhalb des Kinder- und Jugendschutzes eines solchen Verbots sehr begrüßen“, sagte Mortler im Gespräch mit der WAZ.

„Oft wird ja argumentiert, man greife zu tief in die Freiheitsrechte der Eltern ein. Hier geht es aber darum, dass Kinder dauerhaft geschädigt werden, weil die Rauchkonzentration im Auto um ein Vielfaches höher ist als im Freien.“, so die Bundesdrogenbeauftragte weiter.

Während Krebsspezialisten und Ärzte ihre Forderung unterstützen, regt sich bereits erster Widerstand im Netz.  Wie sie es selbst vorhergesehen hat, sehen viele dabei tatsächlich einen Eingriff in ihre Privatsphäre.

 

 

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