Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Enkeltrickanrufer scheitern: Wachsame Senioren lassen sich nicht täuschen

Erneut zahlreiche Anrufe

UNTERFRANKEN. In den Bereichen Schweinfurt und Würzburg ist es am Freitag vermehrt zu Enkeltrickanrufen gekommen. Allerdings bissen die dreisten Täter trotz verschiedenster Täuschungsversuche bei allen Angerufenen auf Granit.

Keiner fiel richtigerweise auf die bereits bekannte Masche herein. Die Ermittlungen führen die Kriminalpolizeiinspektionen Schweinfurt und Würzburg.

„Nötige Operation“ und „Immobilienkauf“

In Schweinfurt hatte das Telefon in der Zeit von 12:30 Uhr bis 13:00 Uhr zweimal bei Seniorinnen geklingelt. Am anderen Ende war angeblich eine Verwandte oder Bekannte und benötigte dringend Geld.

Die beiden 74 und 80 Jahre alten Frauen hatten jedoch sofort Zweifel an der Echtheit der jeweiligen Anruferin und gingen nicht auf die Forderung ein.

In Würzburg hatten die Täter zwischen 10:30 Uhr und 12:30 Uhr gleich acht Mal versucht, ältere Menschen am Telefon dazu zu bringen, größere Geldsummen zu übergeben. Als Grund für die angebliche finanzielle Notlage wurde z.B. eine anstehende Operation oder ein Immobilienkauf vorgespielt.

Aber auch hier wurden die Betroffenen im Alter von 67 bis 90 Jahren sofort hellhörig und verweigerten eine Geldübergabe, da sie den Schwindel durchschauten.

Wichtige Prävention

Die erneuten Anrufe zeigen, dass die Täter trotz Erfolglosigkeit ihre Masche beharrlich fortsetzen. Umso wichtiger ist es, dass die Präventionsarbeit in Sachen Enkeltrick nicht abreißt. Diese Betrugsmasche sollte, auch im Angehörigenkreis, immer wieder erörtert werden, damit diese dreisten Betrüger mit ihrem Vorgehen weiterhin keine Chance haben.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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