Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Überfall auf Tankstelle: Großfahndung nach zwei Männern

Zu Fuß auf der Flucht

GEISELWIND, LKR. KITZINGEN. Bargeld in noch unbekannter Höhe haben am Montagnachmittag zwei Männer erbeutet, die eine Tankstelle überfallen haben. Die Polizei leitete mit einem Großaufgebot eine Fahndung nach den zu Fuß flüchtenden Tätern ein. Auch ein Polizeihubschrauber ist in die Suche eingebunden. Die Kriminalpolizei hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

Mit Messern bewaffnet

Gegen 14:00 Uhr hatte sich der Angestellte der Tankstelle in der Wiesentheider Straße bei der Polizei gemeldet. Er gab an, dass er von zwei Unbekannten überfallen wurde. Die beiden Männer wären jeweils mit Messern bewaffnet gewesen und hätten Bargeld aus der Tankstellenkasse erbeutet. Verletzungen trug der Mitarbeiter glücklicherweise keine davon.

Der genaue Tatablauf ist zur Stunde (14:45 Uhr) noch nicht geklärt. Fest steht, dass die beiden Männer zu Fuß von dem Tankstellengelände in ein Feld Richtung Freizeitpark geflüchtet sind. Hinweise auf ein später benutztes Fahrzeug haben sich bislang noch nicht ergeben.

Sofort nach dem Eingang der Meldung machte sich eine Vielzahl von Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Kitzingen und den umliegenden Dienststellen auf den Weg zum Tatort und leiteten Fahndungsmaßnahmen ein. Unterstützt werden sie hierbei auch aus der Luft durch einen Polizeihubschrauber. Bislang fehlt von den Flüchtenden aber noch jede Spur.

Es liegt folgende erste Beschreibung vor:

  • Zwei Männer mit kräftiger Statur und laut Zeugen einen osteuropäischen Akzent
  • Dunkel gekleidet mit schwarzen Kapuzenpullover
  • Beide hatten eine Art Motorradmaske über den Kopf gezogen

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die ersten Ermittlungen vor Ort aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

Wer entsprechend Verdächtiges beobachtet hat, das mit der Tat in Verbindung stehen könnte, wird gebeten sich über den Polizeinotruf 110 oder der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden. Vorsorglich wird davor gewarnt, Anhalter in diesem Gebiet mitzunehmen. 

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

 

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