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Rauschgiftring gesprengt: Drei Männer in U-Haft

Mehr als 30 Kilogramm Marihuana und Amphetamin

ASCHAFFENBURG. Der Kripo Aschaffenburg ist ein Schlag gegen die örtliche Rauschgiftszene gelungen. Nach umfangreichen und intensiven Ermittlungen, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt wurden, sitzen insgesamt drei Beschuldigte in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen in den vergangenen zwei Jahren mit mehr als 30 Kilogramm Marihuana und Amphetamin einen schwunghaften Handel betrieben zu haben.

Bereits im Mai 2015 hatten die Ermittler erste Hinweise auf einen 26-Jährigen aus dem Raum Aschaffenburg erhalten, der mit Cannabis einen schwunghaften Handel treiben soll. Im Zuge sich anschließender kriminalpolizeilicher Ermittlungen gelang dann, unter Beteiligung weiterer Polizeidienststellen am Untermain, Ende Mai die Festnahme des Mannes, als er gerade 500 Gramm Marihuana verkaufte. Darüber hinaus fielen den Beamten bei Durchsuchungsmaßnahmen weitere 500 Gramm Marihuana, circa 190 Gramm Amphetamin und zehn Ecstasy-Tabletten in die Hände. Auf Anordnung der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft war der 26-Jährige der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt worden. Diese hatte Haftbefehl erlassen.

Haftbefehle vollstreckt

In der Folgezeit ging es für die Kriminalbeamten jetzt darum, weitere mögliche Handelsstrukturen aufzudecken. Dabei kristallisierte sich Zug um Zug durch wochenlange akribische Ermittlungsarbeit ein dringender Tatverdacht gegen zwei weitere Beschuldigte heraus. Sie sollen als Hintermänner den bereits Festgenommenen im Laufe der vergangenen beiden Jahre mit insgesamt rund 30 Kilogramm Marihuana und Amphetamin versorgt haben. Gegen beide – einen 35-Jährigen aus dem Raum Offenbach und einen 28-jährigen Aschaffenburger – beantragte die Aschaffenburger Staatsanwaltschaft daraufhin Haftbefehle, welche von den Beamten Mitte Juni vollstreckt wurden. Seitdem sitzt auch das Duo in Untersuchungshaft.

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidium Unterfranken und der Staatsanwaltschaft.

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