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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Ganzjährig perfektes Raumklima: Den Wohlfühlfaktor steigern

Zuhause soll es doch am schönsten sein

Egal ob wir zur Miete oder in unseren eigenen vier Wänden wohnen: Wir Menschen verbringen gemäß focus.de sehr viel Zeit unseres Lebens zu Hause. Deshalb ist es völlig zu Recht für die meisten ein Bestreben, diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben einer geschmackvoll eingerichteten Wohnung in angenehmer Lage ist ein wichtiges Thema gleichermaßen ein oftmals unterschätztes: Die Rede ist vom richtigen Raumklima. Per Definition handelt es sich bei diesem um die Beschaffenheit der Luft, die uns in geschlossenen Räumen umgibt. Vorrangig von Bedeutung sind die Lufttemperatur und die Luftfeuchtigkeit. Bei optimalen Bedingungen ist das Raumklima für die Wohnqualität entscheidend. Wie Sie die Behaglichkeit und den Wohlfühlfaktor nachhaltig steigern, erfahren Sie im Folgenden.

Vernünftige Isolierung und Zusammensetzung der Luft spielen eine große Rolle

Sieht man sich die Voraussetzungen an, die das Haus als solches zu erfüllen hat, kommt zunächst einmal der Außenhaut eine sehr wichtige Bedeutung zu. Eine fachmännische Isolierung ist bei Neubauten heute Standard. Bei älteren Immobilien, bei denen diese Voraussetzung oftmals nicht gegeben ist, ist eine nachträgliche Dämmung sinnvoll und empfehlenswert. Hier sollte man nicht am falschen Ende sparen und ohne professionelle Unterstützung Fehler begehen, die fatale Folgen haben können. Einen Fachmann zu beauftragen, erspart somit

  1. ungewollte Folgekosten und
  2. verhindert spätere Schimmelbildung.

Die grundlegende Basis für ein gesundes Wohlfühlklima in allen Wohnräumen ist also ohne eine entsprechende Isolierung und Dämmung nur eingeschränkt vorhanden, da ansonsten laut diesem Ratgeber nach außen hin zu viel Wärme entweicht und massiv Energie verschwendet wird. Doch was ist nun ein gesundes Wohlfühlklima? Jeder Mensch hat ein anderes Empfinden für Wärme und Raumluft. Manch einer friert bei 22 Grad Celsius, ein anderer fühlt sich bei 20 Grad Celsius wohl. Nicht zu unterschätzen ist die Luftfeuchtigkeit, denn diese ist aus klimatischer Sicht einer der beiden Hauptaspekte für komfortables Wohnen. Sie sollte bei deutlich unter 55 Prozent liegen. Zu geringe Luftfeuchtigkeit trocknet die Schleimhäute aus. Dann breiten sich Bakterien und Viren aus, die eine Erkältung hervorrufen können. Zu hohe Luftfeuchtigkeit wird dagegen als unangenehm empfunden und kann natürlich auch zu Schimmelbildung führen, die nicht immer sofort sichtbar wird, da sich Schimmelsporen in den kleinsten Winkeln und Ritzen ansiedeln können.

Beheizung Ihrer Räumlichkeiten mit vielerlei Systemen möglich

Um speziell im Winter oder der kühleren Zeit des Jahres eine behagliche Wärme zu erzeugen gibt es die verschiedensten Alternativen. Diese reichen von alt, schmutzig, problematisch, zeitaufwändig, bequem und sauber bis hin zu zukunftsweisend und klimafreundlich. Für welche der Optionen Sie sich entscheiden, ist nicht nur eine Grundsatzfrage, sondern vielmehr auch eine Sache der Einstellung und des zur Verfügung stehenden Budgets. Nachfolgend sind die gängigsten Systeme aufgelistet:

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  • Befeuerung mit Kohle, Koks oder Briketts
  • Ölheizung
  • Fernwärme
  • Gasheizung
  • Fußbodenheizung
  • Kaminofen
  • Nachtspeicherheizung
  • Infrarotheizung
  • Solarenergie

Das richtige Heizsystem sollte vordergründig ihrem Gefühl für Wärme und Wohlbefinden entsprechen. Besonders attraktiv ist für viele Personen die Installation einer Fußbodenheizung, welche vor allem im Bad gerne als Wärmespender genutzt wird. Offenkundig ist auch der Reiz eines Kaminofens, der sich allerdings nicht als alleinige Heizquelle eignet, der im Winter jedoch eine kuschelige Atmosphäre im Wohnzimmer erzeugt. Am innovativsten sind die beiden zuletzt genannten Optionen. Wer in mehreren Räumen eine Infrarotheizung sein Eigen nennen möchte, muss zumeist ähnlich tief in die Tasche greifen wie derjenige, der auf Solarenergie umrüsten will. Zwar sind diese Investitionen am Anfang nicht gerade klein, aber machen sie sich auf lange Sicht und nach einer gewissen Nutzungsdauer monetär positiv bemerkbar. Was natürlich ebenfalls positiv ist: Das gute Gewissen, das Sie haben, wenn Sie auf die Umwelt Acht geben und auch an künftige Generationen denken.

Richtige Klimatisierung fällt im Sommer vielen Menschen leichter

Spezifisch auf den Sommer bezogen, hat man es hingegen in Sachen Klimatisierung bei weitem einfacher, denn bei sommerlichen Temperaturen über 20 Grad reicht es vollkommen aus, die Fenster zu öffnen, um etwa eine zu geringe Zimmertemperatur auf das Wohlfühllevel zu bringen. Kritisch wird es erst, wenn die Außentemperaturen über einen längeren Zeitraum um die 30 Grad oder sogar darüber liegen. Die Innenräume heizen sich dann schneller auf, als einem lieb ist, was zu Unwohlsein mit starkem Schwitzen und bei älteren Menschen auch zu Kreislaufproblemen führen kann. Daher muss bei längeren Hitzeperioden mit geeigneten Mitteln für Kühlung gesorgt werden, wobei es die unterschiedlichsten Methoden gibt. Beschattungs- und Regulierungssysteme wie

  • Außenrollläden,
  • Markisen und Sonnenschirme,
  • Innenrollos und Jalousien,
  • Klimageräte sowie
  • Ventilatoren

erweisen sich bereits nach recht kurzer Dauer als äußerst hilfreich und angenehm, wobei der schnellste Effekt natürlich mit Klimageräten und Ventilatoren spürbar ist. Am vorteilhaftesten ist es – allgemein betrachtet – die übermäßige Hitze erst gar nicht ins Haus zu lassen. Ob und wie wirkungsvoll Ihnen dies gelingt, ist erneut und zum großen Teil eine Frage der vorhandenen Isolierung.

Rollläden, Markisen, Innenrollos und Jalousien bekämpfen Hitze

Für welches der genannten Systeme Sie sich entscheiden, ist in erster Linie eine Frage der Ressourcen. Wenn das Eigenheim oder die Mietwohnung über Außenrollläden verfügt, kann die Wärme damit jedenfalls relativ zuverlässig ausgesperrt werden. Allerdings ist es hierfür erforderlich, den Schutz auf jeden Fall frühzeitig herunter zu lassen und erst am Abend wieder nach oben zu ziehen. Verfügen Sie lediglich über Innenrollos und Jalousien, lässt sich mit deren Hilfe ebenfalls ein guter Schutz erzielen, allerdings nicht so effektiv wie mit der zuerst genannten Variante. Wem weder das eine noch das andere zur Verfügung steht, dem bleibt nur die Option, die Fenster tagsüber unbedingt geschlossen zu halten und die übrigen Alternativen zu nutzen, auf die im folgenden Absatz eingegangen wird. Wer so vorgeht, sollte jedoch am frühen Morgen und am späten Nachmittag vor Sonnenaufgang beziehungsweise nach Sonnenuntergang für ausreichend frische Luft sorgen.

Sind Ihre Ressourcen wie beschrieben gering, kann ein Sonnenschirm oder eine Markise nicht nur Outdoor guten Schutz vor direkter Sonnenbestrahlung, sondern auch Indoor vor übermäßiger Überhitzung der Wohnung bieten. Da es bei den Sonnenschirmen sowohl runde als auch eckige Ausführungen für jeden Geldbeutel gibt, sollten Sie hier definitiv fündig werden. Bei den Markisen gibt es, nebenbei bemerkt, noch eine zusätzliche Variante, die an jedem Fenster direkt von außen angebracht werden kann. Diese Lösung ist zwar sehr effektiv, aber schon mit einem gewissen Aufwand verbunden und nicht zuletzt auch eine Kostenfrage.

Klimageräte und Ventilatoren erzeugen die schnellsten Resultate

Sind Sie eher auf unmittelbare Ergebnisse und besondere Effektivität bedacht, heißen für Sie die Zauberwörter Ventilator und Klimaanlage. Für Personen mit einem geringeren Budget wird sich in einigen Fällen die zweite Variante von selbst ausschließen, sodass an dieser Stelle nur der Ventilator übrig bleibt. Wie auf creoven.de dargestellt, erhalten Sie diese Luftverwirbeler in den verschiedensten Größen und Ausführungen. Sie reichen von klein und rund bis hin zu großen Säulenvarianten. Allerdings sollten Sie sich vor Anschaffung eines Ventilators der Tatsache bewusst sein, dass mit dessen Hilfe kein Luftaustausch stattfindet, sondern diese lediglich umgewälzt wird. Die Raumtemperatur wird also in erster Linie nur scheinbar gekühlt. Verfügen Sie über das notwendige Budget, sollten Sie sich deshalb einmal eingängig mit der Thematik der Klimageräte auseinandersetzen. Diese gibt es ebenfalls in verschiedenen Preissegmenten, wobei die Preisspanne von ca. 150 bis 1500 Euro reicht. Die Geräte arbeiten dabei meistens alle nach dem gleichen Prinzip:

  1. Die warme Luft wird angesaugt und abgekühlt, wobei
  2. die verbrauchte Luft über einen Abluftschlauch nach außen geleitet wird.

Dieses Verfahren ist natürlich eines der teuersten, denn der Stromverbrauch überschreitet selbst an nur 30 Tagen Nutzungsdauer bei weitem den Stromverbrauch eines Kühlschrankes im Jahr und die Anschaffungskosten sind, wie bereits angesprochen, auch nicht gering. Aus umwelttechnischen Gründen sei außerdem erwähnt, dass Sie diese Art der Raumklimaregulierung nur in letzter Konsequenz nutzen sollten.

Natürliche Klimatisierung in Abhängigkeit vom Wohnort möglich

Eine weitere Möglichkeit für ein optimales Raumklima im eigenen Heim ist aber auch eine natürliche Beschattung durch Bäume und Sträucher oder Pflanzen, die eine Berankung der Hausfassade ergeben. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt, denn die Auswahl an Nadel- und Laubbäumen ist riesig. Allerdings muss bei dieser Art der Schattenspendung etwas Geduld aufgebracht werden, denn nicht selten dauert es viele Jahre, bis Bäume und Sträucher die richtige Höhe erreicht haben. Zu erwähnen ist im Zusammenhang mit Haus- und Wohnungserwärmung noch, dass der Wohnort eine entscheidende Rolle spielen kann. In manchen südlichen Bundesländern ist es bekanntermaßen wärmer als in nördlichen. Auch Umweltbelastungen durch Industrie- und Wirtschaftszweige beeinflussen das Klima negativ. Ebenso wie Umwelteinflüsse bestimmen letztlich Umweltkatastrophen unser Raumklima. Wer in einer Gegend wie

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  • Hamburg oder einem Ort an
  • Elbe oder
  • Donau

wohnt, ist hiervon am ehesten betroffen. Wochenlange Nässe in den Kellern, aufsteigende Feuchtigkeit an den Wänden und somit in die Wohnräume ist keine Seltenheit und alles andere als förderlich für ein gesundes Wohlbefinden. Schimmelbildung und bleibende Schäden an der Haussubstanz sind oft die Folgen. Ein gutes beziehungsweise schlechtes Beispiel hierfür ist auch die Stadt Würzburg. Wie wir hier berichtet haben, hatte es erst vor knapp zwei Jahren die Uni richtig hart getroffen. Von „Fluren des Grauens“ war die Rede. Aufgrund von Baumängeln sei das Leben und Studieren an der Würzburger Universität zu einer echten Gesundheitsgefahr für Studenten und Professoren geworden.

Fazit

Abschließend lässt sich im Rahmen des Fazits festhalten, dass die Herstellung eines angenehmen Wohnklimas nicht immer eine einfache Sache ist. Wenn das Haus als solches gut isoliert ist und über ausreichend Dämmmaterial verfügt, ist zumindest eine gute Basis vorhanden, damit Sie sich um die Themen Energieverschwendung und unnötige Heizkosten keine Gedanken machen müssen. Die Beheizung Ihrer Wohnräume ist bei kälteren Temperaturen über sehr viele verschiedene Systeme möglich, wobei Sie persönlich für sich abwägen sollten, welches am ehesten infrage kommt. Im Sommer bieten sich als passive Kühlungsmöglichkeiten Rollläden, Markisen, Sonnenschirme und Bäume sowie Sträucher an, sofern diese dicht genug sind. Als aktive Kühlelemente sind Klimageräte und Ventilatoren geeignet, wobei letztere nur die bestehende Luft umschichten, anstatt für frischere zu sorgen. Last but not least ist natürlich auch viel davon abhängig, an welchem Ort Sie zu Hause sind und wie es um das dortige Klima bestellt ist.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit einem Sponsor. 

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