Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Eine Verschnaufpause für das „airport“

Der legendäre Club erstrahlt in neuem Glanz

Nach schier unglaublichen 32 Jahren und etlichen, legendären Partys im Würzburger Nachtleben, braucht auch das „airport Würzburg“ mal eine kleine Verschnaufpause. Seit dem 18. Juli sind die Türen geschlossen, am 11. September öffnen sie sich in ganz neuem Glanze wieder.

Die Diskotheken-Legende Rudi Schmidt hat das „airport“ im Februar an zwei neue Betreiber abgegeben: Mischa Steigerwald und Daniel Soriano. Im Interview verrät uns Mischa schon einiges zur Neugestaltung, u.a. den Special-Guest für die Eröffnungs-Party.

Mischa, wie läuft denn die Neugestaltung soweit?

Wir kommen gut voran, obwohl natürlich hin und wieder technische Probleme auftauchen, die wir vorher nicht auf unserem Plan hatten.

Worauf können sich die Gäste im September denn freuen?

Auf ein neues Raumgefühl in einem zeitgemäßen Design. Und natürlich ein Programm mit einigen Highlights…

Ist schon etwas konkretes für den Eröffnungsabend geplant?

Am Eröffnungswochenende wollen wir vor allem den Club und unsere „Resident-DJs“ präsentieren. Eine Woche später am 18.09. haben wir dann Fritz Kalkbrenner als Re-Opening Special gebucht, auf den wir uns alle sehr freuen.

Könnt Ihr zur Neugestaltung schon etwas sagen – wird der Charme des alten „airport“ gewahrt bleiben oder wird alles ganz neu?

Der Geist des „airport“ wird dem Gebäude erhalten bleiben, aber vielleicht können wir dem „alten Charme“ einen neuen hinzufügen.

Bleibt es genau so groß, gibt’s weiterhin drei Floors? Heißen diese dann auch weiter T1, Sky Club und Soundpark?

Ich bitte um Verständnis, dass wir uns diesen Überraschungseffekt für das Opening am 11.09. aufheben möchten…

Das „airport“ war lange Zeit über die Grenzen Würzburgs hinaus bekannt, wie soll an diese Erfolge angeknüpft werden?

Da bleiben wir beim alten Rezept: unvergessliche Parties für jeden Musikgeschmack mit interessanten Künstlern  – ein Club für Jedermann und -frau.

Auf was für Musik und Acts dürfen sich die Gäste nach der Neueröffnung freuen?

Das „airport“ wird, wie all die letzten 33 Jahre, musikalisch in alle Richtungen offen sein und bleiben. Der Club wurde bekannt, weil er DJs und Künstler nach Würzburg gebracht hat, die sonst niemals in unsere Region gekommen wären. An diese Tradition wollen wir anknüpfen.

Ist für die Zukunft vielleicht eine Art „Shuttle Service“ geplant, sodass das „airport“ von der Innenstadt aus leichter zugänglich wird?

Das „airport“ ist leicht erreichbar – ein Bus hält praktisch genau vor der Tür. Natürlich sind wir ein wenig unterlegen was die Innenstadtlagen angeht – aber das ist auch ein großer Vorteil! Wir haben genügend Parkplätze, wir bieten jeden Öffnungsabend eine musikalische Vielfalt und daher können unsere Gäste besser feiern als in der Innenstadt.

Welche Zielgruppen soll denn mit der Neugestaltung angesprochen werden?

Alle, die Lust auf den Club haben und sich durch die Musik und die Party angesprochen fühlen. „Friedlich feiern“ ist unsere Philosophie!

Für jemanden, der in der Gastronomie erprobt ist: Was ist das Airport für eine Herausforderung?

Der Club ist nicht neu, die Gestaltung und auch einige Programminhalte schon. Von daher ist die große Herausforderung, den Gästen den Club erneut schmackhaft zu machen und ihnen ein „Zuhause“ zu geben. Da das „Neue“ nicht unbedingt jedem Gast gefallen wird, müssen wir auch nach der ersten Neugier überzeugen : Durch Konstanz, Qualität und Gastfreundschaft. Nur so werden die Gäste den Club als ihr „Wohnzimmer“ annehmen.

Wenn Du im Moment vor dem „airport“ stehst, wie fühlt sich das an?

(lacht) Hilfe! Das Gefühl vor einer Neueröffnung ist fies. Wünsche ich niemanden

Zum Schluss: Wie sollte dieser Satz enden? „Ohne das „airport“ wäre Würzburg…“

Hier möchte ich kurz ausholen. Ich war vor wenigen Wochen in Berlin und stand in einem Klamottenladen. Der Verkäufer war gebürtiger Berliner und wollte wissen, wo ich herkomme. Würzburg. Und er meinte nur – ah, „airport“ – geiler Club. Ich dachte nur – ah, geiles Gefühl.

Ich glaube, dass das Airport bei einer gewissen Ziel- und Altersgruppe touristisch eine enorme Bedeutung und Bekanntheit hat für Würzburg. Wir werden alles dafür tun, dass es so bleibt.

Als Early Bird zu Fritz Kalkbrenner

Wir danken für das Interview und sind schon gespannt, wie sich das „airport“ nach der Neugestaltung präsentieren wird. Für das fulminante Reopening-Special am 18. September mit Fritz Kalkbrenner gibt es übrigens noch bis zum Freitag, den 21. August, Early-Birdtickets. Diese sind auf 500 Stück limitiert und hier erhältlich.

Immer up-to-date bleibt Ihr auf der offiziellen Facebook-Seite des Clubs und, bezüglich Live-Konzerten, Gewinnspielen, etc., auf der neuen Facebook-Seite Airport Ost.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner, dem „airport Würzburg“. 

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