Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Drittes Remis der Kickers

Trainer Hollerbach zeigt sich zufrieden

Drittes Spiel, drittes Remis: Drittliga-Aufsteiger FC Würzburger Kickers und der SC Preußen Münster haben sich am Samstag vor 7132 Zuschauern mit einem torlosen Remis getrennt. „Damit bin ich absolut zufrieden. Wir haben heute ein richtig gutes Spiel gesehen, beide Teams haben versucht, die Partie zu gewinnen, und haben entsprechend nach vorne gearbeitet – auch wenn es das Ergebnis auf den ersten Blick nicht vermuten lässt“, sagte FWK-Coach Bernd Hollerbach nach 90 Minuten im Münsterland. Preußen-Coach Ralf Loose sprach von einem Match, „zweier sehr gut organisierten Teams, die sich am Ende auch gerechterweise mit einem Unentschieden getrennt haben.“

Würzburgs Trainer Bernd Hollerbach nahm im Münsterland im Vergleich zum DFB-Pokalerstrunden-Match vor Wochenfrist gegen den SV Werder Bremen (0:2 n.V.) vier Änderungen in seiner Startelf vor: Torwart Robert Wulnikowski kehrte nach überstandenem Muskelfaserriss in den Rothosen-Kasten zurück, Nico Herzog kam zu seinem Saisondebüt und ersetzte den Rot-gesperrten Clemens Schoppenhauer neben Richard Weil in der Würzburger Innenverteidigung. Für den verletzten Paul Thomik spielte Christian Demirtas auf der Außenposition, und der zuletzt mit muskulären Problemen ausgefallene Rico Benatelli bekam den Vorzug vor Dennis Russ.

Viele Chancen, keine Tore

Es dauerte eine Weile, ehe im Preußen-Stadion bei einem Duell auf Augenhöhe etwas passierte: Nach knapp 20 Minuten rückte Würzburgs Rückkehrer Robert Wulnikowski in den Blickpunkt. Zunächst blieb ihm beim Lattentreffer von Münsters Abdenour Amachaibou nur die Rolle des Zuschauers, Augenblicke später aber fischte er einen Schuss von Amachaibou aus dem kurzen Eck. Nach 37 Minuten war Würzburgs Rückhalt bei einem Freistoß von SC-Kapitän Amaury Bischoff zur Stelle, lenkte die Kugel über den Querbalken. Auf der Gegenseite kombinierten die Rothosen bis zur Sechzehnerlinie, brachten sich mehrmals in gute Positionen, doch der Abschluss fehlte – noch. Denn sechs Minuten vor dem Seitentausch traf Rico Benatelli nach einem feinen Doppelpass mit Amir Shapourzadeh den rechten Preußen-Pfosten. Es war die beste Kickers-Möglichkeit – so ging es zwar torlos, aber mit einem 1:1 in der Kategorie Aluminiumtreffer in die Kabinen.

Dort tauchten die Mainfranken verändert auf: Joannis Karsanidis blieb in den Katakomben, für ihn schickte Trainer Bernd Hollerbach Dennis Russ aufs Feld. Der zielte nach einer knappen Stunde aus 18 Metern über den Kasten der Münsteraner. Aber auch auf der anderen Seite gab es die eine oder andere brenzlige Situation zu überstehen, weshalb Robert Wulnikowski zufrieden mit dem Punkt und der Tatsache, dass die Null wieder gestanden ist“, war.

„Uns hat die letzte Konsequent im Abschluss gefehlt“, sagte Würzburgs Christian Demirtas: „Denn wir hatten die eine oder andere große Möglichkeit im Ansatz, machen letztlich aber zu wenig darauf. Unterm Strich aber ist das Ergebnis in Ordnung.“

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Würzburger Kickers. 

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