Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Hunde bei starker Hitze im Auto – Was tun?

Vor dem Hitzetod gerettet

Leider wird der beste Freund des Menschen nicht immer wie einer behandelt: Auch in diesem Sommer vermeldete die Polizei in ganz Franken immer wieder Vorfälle, in denen Hundebesitzer ihre Tiere während der Einkäufe und sonstigen Erledigungen in der prallen Sonne bei über 30 Grad im Auto zurückgelassen haben. Die Vierbeiner konnten in vielen Fällen nur knapp vor dem Hitzetod gerettet werden. In Würzburg gab es im vergangenen Jahr rund vier bis fünf solcher Fälle. Viele Passanten stellt eine solche Situation das vor die Frage: Was soll ich tun – Die Scheibe einschlagen? Die Polizei verständigen? Die Besitzerin suchen? Ein Pressesprecher der Polizeiinspektion Schweinfurt erzählt, wie man als Passant am besten vorgeht und wer im Notfall verständigt werden sollte.

Wie verhalte ich mich?

„Laut Tierschutzgesetz handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit“, so ein Pressesprecher der Polizei. Die erste Anlaufstelle in einem solchen Fall ist die zuständige Polizei, die sofort verständigt werden sollte. Gleich die Scheibe einzuschlagen sei allerdings nicht ratsam. Die Polizei rät, zu prüfen, ob eventuell eine Scheibe nicht ganz geschlossen wurde und man diese runterdrücken könne. Sollte das Auto in der Nähe eines Einkaufs- oder Supermarktes stehen gelassen worden sein, solle man zudem die Hundebesitzerin ausrufen lassen.

Lebensbedrohliche Situation

Auch für kurze Zeit sollte der Vierbeiner nicht im Auto gelassen werden. Denn selbst in kurzer Zeit heizt sich ein in der prallen Sonne stehendes Fahrzeug auf bis zu über 50 Grad auf. Für Mensch oder Tier kann so eine Situation schnell lebensbedrohlich werden und schwere Folgen mit sich ziehen. Tierhaltern, die ihren Vierbeiner einer solchen Gefahr aussetzen droht in den meisten Fällen eine Geldstrafe. Wenn sich die Besitzer völlig uneinsichtig zeigen, könne auch eine Überprüfung durch die zuständige Behörde für Tierschutz in die Wege geleitet werden, ob diese überhaupt als Tierhalter geeignet sind.

 

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