Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Raubüberfall auf Backcenter

Täter flüchtet mit Bargeld

KAHL AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein zunächst Unbekannter hat am Samstagnachmittag das Backcenter im Bahnhofsgebäude überfallen. Unter Vorhalt einer Schusswaffe forderte der Mann Bargeld und machte sich anschließend aus dem Staub. Im Rahmen der Fahndung wurde ein Tatverdächtiger festgenommen. Auch die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt.

Gegen 14.30 betrat der Mann, der mit einem Dreieckstuch maskiert war, das Bahnhofsgebäude. Anschließend bedrohte er einen Verkäufer mit einer Schusswaffe und forderte dabei die Herausgabe des Bargelds. Der Mann an der Kasse händigte dem Täter einige hundert Euro aus, woraufhin er die Flucht ergriff.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eine Fahndung nach dem Flüchtigen ein, an der sich mehrere Streifenbesatzungen aus Alzenau und Aschaffenburg beteiligten. Auch ein Polizeihubschrauber kam dabei zum Einsatz. Wie sich herausstellte, war der Täter durch den Bahnhofstunnel, über Gleise hinweg und in der Folge noch durch verschiedene Grundstücke hindurch geflüchtet.

Tatverdächtiger im Rahmen der Fahndung festgenommen

Um 15.20 Uhr konnte in der Breslauer Straße ein Tatverdächtiger festgenommen werden, auf den die Personenbeschreibung des Täters passte. Bei dem 18-jährigen Landkreisbewohner stellten die Polizisten auch die mutmaßliche Tatwaffe sicher. Es handelt sich dabei um eine Schreckschusspistole. Von der Beute hingegen fehlt bislang noch jede Spur. Der Festgenommene musste die Beamten zur Dienstelle begleiten und wird die folgende Nacht in einem Haftraum verbringen.

Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft übernommen. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Schweren Räuberischen Erpressung eingeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wird der Tatverdächtige am Sonntag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt.

Es besteht die Möglichkeit, dass Passanten die Flucht des Täters beobachtet haben. Diese Personen kommen als Zeugen in Betracht und werden daher gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg

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