Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schlägerei mit Stichwaffe unter Personengruppe

Männer attackieren sich

WÜRZBURG / ZELLERAU. Nach einer Auseinandersetzung einer Personengruppe am frühen Sonntagmorgen sucht die Kriminalpolizei Würzburg nun dringend Zeugen, die Angaben zum Tathergang machen können.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand sind vier Männer in Streit geraten und haben sich gegenseitig attackiert. Hierbei soll auch eine Stichwaffe im Spiel gewesen sein. Drei der Männer wurden verletzt und in Krankenhäusern behandelt. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg wegen gefährlicher Körperverletzung in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg dauern weiter an.

Verbaler Streit

Nachdem die Beteiligten gegen 04:45 Uhr in der Weißenburgstraße aufeinander getroffen waren, kam es zunächst zu einem lautstarken verbalen Streit. In dessen Verlauf kam es dann zu Handgreiflichkeiten zwischen einem 28-Jährigen, seinem zwei Jahre jüngeren Bruder und einem 43-Jährigen und dessen Vater. Bei der Auseinandersetzung war offensichtlich auch eine Stichwaffe im Spiel, wodurch drei der Beteiligten verletzt wurden.

Personen ergreifen Flucht

Bei Eintreffen der Würzburger Polizei hatten zunächst drei Personen die Flucht ergriffen. Sie konnten im Rahmen der Fahndung jedoch festgestellt werden. Der 28-Jährige zog sich eine oberflächliche Schnittwunde im Bauchbereich zu, sein Bruder hatte Schnittverletzungen an den Händen. Die Brüder wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Der 43-Jährige trug leichte Verletzungen im Kopfbereich davon, sein 60-jähriger Vater blieb unverletzt.

Wohnungen durchsucht

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden die Wohnungen der beiden Brüder sowie deren Pkw durchsucht. Das Tatwerkzeug wurde bislang nicht aufgefunden. Um die genauen Tatbeteiligungen und den Tatablauf zu rekonstruieren, erhofft sich der Sachbearbeiter der Kripo Würzburg nun auch Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen, die die Auseinandersetzung in der Weißenburgstraße beobachtet haben und Angaben zum Geschehen oder zum verwendeten Tatwerkzeug machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer  0931/457-1732 zu melden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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