Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Schwerverletzter nach Verkehrsunfall auf A3 in Klinik geflogen

Sachverständiger vor Ort

GEISELWIND, LKR. KITZINGEN. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 3 bei Geiselwind sind am Dienstag zwei Personen verletzt worden. Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Würzburg komplett gesperrt. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs befindet sich ein Sachverständiger vor Ort.

Reifenplatzer

Nach bisherigen Erkenntnissen war es gegen 04.15 Uhr bei einem Lkw, der sich auf der rechten Fahrspur in Richtung Würzburg befand, zu einem Reifenplatzer gekommen. Daraufhin geriet ein mit sechs Personen besetzter Kleintransporter nach rechts in die Außenleitplanke. Das Fahrzeug kam auf dem Standstreifen quer zur Fahrbahn zum Stehen und das Heck ragte bis in die rechte Fahrspur hinein.

Fahrzeug kippt um

Ein nachfolgender Sprinter krachte daraufhin frontal in die Seite des Kleintransporters und schob ihn noch einige Meter vor sich her. Letztendlich kippte der Lkw um und blieb auf der Seite liegen.

Schwer verletzte Insasse

Ein Insasse in dem Kleintransporter wurde dabei schwer verletzt. Er kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Ein weiterer Mitfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert. Die beiden beteiligten Transporter haben nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Die Gesamtschadenshöhe wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Neben den Beamten und dem Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Schwarzach und Wiesentheid im Einsatz. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Sachverständiger eingeschaltet.

Komplettsperrung der A3

Die Autobahn bleibt auf Höhe der Anschlussstelle Geiselwind für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten in Richtung Würzburg komplett gesperrt. Die Autobahnmeisterei hat eine Ableitung eingerichtet.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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