Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Höchststufe für Waldbrandgefahr in Unterfranken

Befliegung für heute und das Wochende angeordnet

Der trockenste Sommer seit 40 Jahren in Unterfranken geht in die dritte Runde. Die Wälder in Unterfranken sind nach wie vor trocken und längere bzw. ausgiebige, deutlich anhebende Niederschläge sind weiterhin nicht in Sicht. Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes weist laut Angaben der Regierung von Unterfranken bereits für heute eine sehr hohe Waldbrandgefahr auf. Auch am kommenden Wochenende sei nach derzeitigem Stand mit einer mindestens hohen Waldbrandgefahr zu rechnen.

Tipps bei heißen Temperaturen!

Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken für Dienstag, 04. August 2015 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an. Eine entsprechende Anordnung wird nach den derzeitigen Prognosen voraussichtlich auch für das kommende Wochenende für Samstag, 8. August bis Sonntag, 9. August 2015 ergehen.

Höchste Gefährdungszeiten in den Nachmittagsstunden

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Kissingen und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall.

Auf Grund des sommerlichen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in der Natur zu rechnen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation der Regierung von Unterfranken.

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT