Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Fotografen, die die negativen Seiten darstellen

Die anderen Seiten des Lebens

Die „AK 47 Fotoillustration“ ist ein kleines Fototeam, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, das „gesellschaftlich anstößige und zum Totschweigen verurteilte“ in den Fotos ihrer Arbeit erkenntlich zu machen. Der Fokus der Themen und Szenarien basiert auf emotional negativen Gesichtspunkten, um auf das Unheil und die Missstände unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen.

Dieses Unterfangen treibt das Team seit einiger Zeit voran und zwar mit dem Ziel, das Augenmerk auf die anderen Seiten des Lebens zu legen. Seiten, die unter Umständen lieber ausgelassen und verworfen werden. Doch, so die jungen Künstler, ganz wie beim Wetter, gibt es nicht nur schöne Tage und diese haben sie in ihre Werke einfliessen lassen. „Unser Ziel ist es, den Leute die ein Empfinden für Skurrilität haben, durch negative Aspekte den Alltag des Lebens aus unserer Sicht zu zeigen.“

5 Fragen an die Fotografen

Welche Themen greift Ihr denn z.B. für Eure Fotos auf?

Für unsere Themen greifen wir speziell gesellschaftlich anstößige Themen, wie etwa Prostitution, Drogenmissbrauch, Waffengewalt, Krieg, Armut, Hass,Wut, Geiz und viele weite Szenarien auf. Immer mit dem Augenmerk auf die negativ gestimmten Problematiken, die das sozialen Gefüge aufweist.

Wie viele Fotografen seid Ihr denn?

Wir sind ein Team aus zwei Fotografen, wir arbeiten auch sehr eng mit einer Visagistin zusammen, auf die wir schon mehr oder weniger nicht mehr verzichten wollen und ich würde sie schon mit zu unserem Team zählen. Zudem kommen halt noch viele Assistenten, Fahrer und Modells, ohne die diese Art von Arbeit nicht möglich wäre.

Gab es und gibt es Planungen Eure Werke auszustellen?

Ja, die Planung unsere kommenden Arbeiten auszustellen laufen auf Hochtouren. Viel möchte ich dazu aber noch nicht erwähnen, nur dass es um die Momentane innenpolitische Lage geht.

Macht es beim Fotografieren manchmal traurig, wenn man die negativen Seiten des Lebens darstellt?

Ob es traurig macht? Nun ja, das Fotografieren an sich macht extrem Spass, aber im Vorfeld mache ich mir sehr viele Gedanken über die Szenarien, die natürlich manchmal sehr zu Gemüte schlagen. Dies aber wiederum ist meine Mission daraus Kraft zu schöpfen.

Was fotografierst du in Würzburg am liebsten?

Am liebsten halten wir uns im Untergrund auf, da wo es ekelig ist und wo viele Graffiti sind. Eben da, wo die Leute nicht gerne sind..

Wenn Ihr neugierig geworden seid, dann schaut doch mal auf der Facebook-Seite der AK 47 vorbei.

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