Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger Geheimnisse: Der Fußabdruck am Käppele

Aschenputtel auf dem Käppele?

Manch einer mag den steinernen Fußabdruck auf dem Weg zum Käppele schon entdeckt haben. Einige haben bestimmt schon ihren Fuß in die Vertiefung gesetzt und gewartet, dass der Traumprinz angeritten kommt. Sollte der Abdruck tatsächlich von Aschenputtel stammen, muss dieses sehr große Füße gehabt haben. Genauer gesagt, Schuhgröße 42.

Himmlischer Besuch

Die Legende zu diesem Würzburger Geheimnis besagt aber etwas ganz anderes. Früher gab es neben dem großen Fußabdruck noch einen kleinen. Die beiden sollen von einer Mutter und ihrem Sohn stammen – ziemlichen bekannter Personen sogar. Gottesmutter Maria soll auf ihrer Flucht nach Ägypten mit dem Jesuskind hier in Würzburg vorbei gekommen sein. Bei der Berührung ihrer Füße mit dem Steinboden wäre dieser geschmolzen und hätte die himmlischen Abdrücke auf der Würzburger Erde hinterlassen.

Viele Ansätze

Über die letzten Jahrhunderte haben sich viele Autoren mit den Abdrücken und seiner Geschichte beschäftigt. Waren es tatsächlich Maria und Jesus? Waren es Verknüpfungen zu Geistern, dem Teufel oder den Hexen von Würzburg? Ein Bischof liefert vielleicht die Auflösung zu diesem Geheimnis und die ist ziemlich romantisch.

Die Antwort auf das Geheimnis

Was das mit einer Braut zu tun hat und warum Liebespaare dem Käppele vor der Heirat einen Besuch abstatten sollten, das lest Ihr in dem Buch  “Würzburger Geheimnisse” von Eva-Maria Bast und Heike Thissen. Die Autorinnen erzählen 50 lesenswerte Geschichten aus der Main-Metropole, die Ihr sicher noch nicht alle kanntet.

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