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Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

WVV erwirtschaftet positives Ergebnis und erhöht Investitionen

Umsatz von 542,6 Mio. Euro

Bei einem Umsatz von 542,6 Mio. Euro hat der WVV-Konzern im Geschäftsjahr 2014 Investitionen von 28,4 Mio. Euro getätigt. Diese fielen damit höher aus als in den Jahren zuvor. Umsatz und Gewinn gingen im Vergleich zum Vorjahr zurück. Durch die milden Temperaturen während der Heizperiode 2014 war der Absatz von Fernwärme und Erdgas deutlich rückläufig. Auch beim Strom machten sich sinkende Absatzmengen von Verbrauchern sowie niedrige Börsenstrompreise bemerkbar.

Positives Jahresergebnis in 2014

Trotz herausfordernden Rahmenbedingungen erwirtschaftete der Konzern 2014 ein positives Jahresergebnis von 1,7 Mio. Euro. Aufgrund der warmen Witterung sank jedoch der Absatz von Fernwärme im Vergleich zum Vorjahr um 50,8 Mio. kWh auf 269,8 Mio. kWh. Der Verkauf von Erdgas ging auf 1.778,4 Mio. kWh zurück (2013: 2.183,3 Mio. kWh), der Stromverkauf auf
1.526 Mio. kWh (2013: 1.773 Mio. kWh). Die niedrigeren Erlöse aus dem Energieverkauf sind in der Folge die Hauptursache für den Konzernumsatz von 542,6 Mio. Euro, der gegenüber dem Jahr 2013 um 35,9 Mio. Euro gesunkenen ist.

In der Folge der geringeren Erzeugungsmengen verzeichnete die Heizkraftwerk Würzburg GmbH (HKW) einen Verlust von 1,9 Mio. Euro. Auch das Ergebnis der Würzburger Bäder GmbH (WBG) wurde stark vom Wetter beeinflusst. Wegen des regnerischen Sommers zählte die Gesellschaft rund 88.000 Gäste weniger in den Schwimmbädern und auf der Eisbahn als im Jahr zuvor. Im Bereich Mobilität machte sich bei der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) vor allem der Wegfall von Konzessionen für acht Omnibuslinien im Landkreis Würzburg bemerkbar.

Höhere Investitionen in die Infrastruktur Würzburgs

Mit 28,4 Mio. Euro lagen die Investitionen der WVV im Geschäftsjahr 2014 deutlich über denen der Jahre 2013 und 2012. Der Schwerpunkt war dabei der Ausbau und der Erhalt der Versorgungsinfrastruktur. Die vielfältigen Maßnahmen rund um die Infrastruktur Würzburgs tragen dazu bei, auch in den kommenden Jahren eine sichere Versorgung zu gewährleisten.

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Investitionen

Die Stadtwerke Würzburg AG (STW) tätigte Investitionen in Höhe von 15,4 Mio. Euro, den Großteil davon in den Bereichen Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser. Bei der WSB kamen Investitionen von 1,7 Mio. Euro vor allem der Erneuerung von Fahrleitungsmasten, Gleis- und Sicherungsanlagen sowie der Erweiterung des Dynamischen Fahrgastinformations-Systems zugute. Die HKW investierte 0,8 Mio. Euro, den Großteil davon in Leittechnik zur Steuerung des Kraftwerk-Pools zur Lieferung von Sekundärregelleistung. Die Investitionen der Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH (TWV) von insgesamt 2,7 Mio. Euro betrafen hauptsächlich den Neubau einer Aufbereitungsanlage im Zuge des Bahnhofumbaus, den Neubau des Hochbehälters Katzenberg sowie das Pumpwerk Hubland.

Zufriedenstellendes Ergebnis

Obwohl mit der WSB, der WBG und der HKW drei Gesellschaften Verluste aufweisen, konnte die WVV das Geschäftsjahr 2014 mit Gewinn abschließen. „Der Konzern war in der Lage, die Investitionen in die Würzburger Infrastruktur auf ein hohes Niveau heraufzusetzen. Auch wenn Umsatz und Gewinn geringer ausfallen als im Geschäftsjahr zuvor, können wir mit Blick auf die herausfordernden Umstände, die 2014 gemeistert werden mussten, mit dem Bilanzergebnis zufrieden sein“, resümiert Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Das Ergebnis der WVV verbleibt in der Gesellschaft und stärkt damit die Handlungsfähigkeit des Unternehmens in der Zukunft.

Die Stadt Würzburg und Gemeinden erhalten von der WVV Konzessionszahlungen von insgesamt 10,7 Mio. Euro, was zusätzlich zu den abzuführenden Steuern und Gewinnbeteiligungen direkt der lokalen und regionalen Wirtschaftskraft zugutekommt.

Gute Voraussetzungen für die Zukunft

Trotz einer auch in Zukunft schwierigen Marktsituation bringt die WVV weiterhin gute Voraussetzungen mit, sich in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld zu behaupten. „Wir haben uns strategisch neu aufgestellt“, erläutert Thomas Schäfer, Geschäftsführer der WVV. „Wir nutzen sich uns bietende Marktchancen, indem wir uns verstärkt als Dienstleister präsentieren, marktfähige Leistungen, Produkte und Prozesse kontinuierlich weiterentwickeln und diese anderen kommunalen Unternehmen anbieten.“ Mit dieser Neuausrichtung sichert sich die WVV weiterhin ihre Rolle als zentraler Ansprechpartner für Kunden in der Region und als Know-how-Träger für Kunden und Partner.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der WVV.

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