Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Kickers-Heimpremiere: Topfavorit Dresden kommt

Vorbereitungen

62 Tage nach dem Elfmeter-Krimi gegen den 1. FC Saarbrücken rollt der Drittliga-Fußball heute auch erstmals in Würzburg! Geschafft! Die sportliche Steilvorlage mit dem schon beinahe Märchenhaften Aufstieg des Teams von Rothosen-Trainer Bernd Hollerbach haben unzählige Helferinnen und Helfer in den vergangenen knapp neun Wochen aufgenommen und alles Mögliche dafür getan, dass sich an diesem Samstag (Anstoß 14 Uhr) auch der Vorhang in der FLYERALARM Arena hebt.

Topfavorit

Eine Woche nach dem verheißungsvollen Auftritt beim SV Wehen Wiesbaden gastiert mit der SG Dynamo Dresden der Topfavorit auf den Zweitliga-Aufstieg bei uns. Je größer der Abstand zum Spiel in der hessischen Landeshauptstadt wird, desto ärgerlicher ist es, dass die Kickers bei ihrer Drittliga-Premiere „nur“ 0:0 gespielt haben. „Da war mehr drin“, sagt Trainer Bernd Hollerbach, und Defensiv-Recke Royal-Dominique Fennell ist es jetzt das Ziel, „dass es für uns gilt, den guten Eindruck, den wir gegen Wiesbaden hinterlassen haben, zu bestätigen. Wir wollen unseren Fans und auch der Liga zeigen, dass es gegen uns ganz schwer ist, zu gewinnen und mit uns zu rechnen ist.“

Vier Neuzugänge in der Startelf

Der mainfränkische Aufsteiger hatte bei seiner Premiere vor allem in der zweiten Halbzeit ordentlich Druck gemacht und war dem Sieg beim hessischen Mitaufstiegsfavoriten sehr nahe: „Wir haben bis zum Schluss auf Sieg gespielt, sind dafür aber leider nicht belohnt worden“, so Hollerbach, der mit Rico Benatelli, Richard Weil, Daniel Nagy und Royal-Dominique Fennell vier Neuzugänge in die Startelf beordert hatte. Mit Torwart Dominik Brunnhübner, der eine gute Viertelstunde vor Ende für den verletzten Robert Wulnikowski kam, Peter Kurzweg und Dennis Russ (kam in der 69. Minute für Christopher Bieber) saßen zunächst weitere drei Neulinge auf der Bank. Für das Heimspiel am Samstag fällt Wulnikowski (Muskelfaserriss) weiter aus, dazu fehlt der langzeitverletzte Liridon Vocaj, der unter der Woche verpflichtete Nejmeddin Daghfous befindet sich nach seinem Kreuzbandriss in der Reha.

Ob Hollerbach im Vergleich zum Wehen-Spiel außer auf der Torwart-Position noch etwas ändert, ließ er zunächst vielsagend offen: „Möglich ist alles. Ich habe die Qual der Wahl. Das freut mich als Trainer, ist aber schade für einige meiner Spieler. Denn nur 18 Plätze gibt es im Kader. Da muss ich einige enttäuschen, obwohl alle in der Vorbereitung hervorragend gearbeitet haben.“

Starker Gegener

Die Gäste aus Sachsen, die in Würzburg von rund 1800 Fans begleitet werden, haben gleich zum Saisonauftakt ihre Ambitionen mit dem 4:1-Erfolg gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart untermauert – am Ende dürfte den neuen Trainer Uwe Neuhaus nur gestört haben, dass die Ausbeute nicht noch größer war: Vor mehr als 25.500 Zuschauern hatten die Dresdener noch weitere hochkarätige Möglichkeiten. Neuhaus beorderte mit Janis Blaswich im Tor, Andreas Lambertz, Fabian Müller, Gianluca Modica, Ais Aosman und Tim Väyrynen gleich fünf Neuzugänge in die Startformation – Aosman und Väyrynen dankten das ihnen geschenkte Vertrauen mit Toren. „Dresden ist ganz sicher der Topfavorit“, sagt Bernd Hollerbach, „ich traue Dynamo eine ähnlich dominierende Rolle in der 3. Liga zu, wie sie Bielefeld in der zu Ende gegangen Saison inne hatte.“

Live-Übertragung

Die Partie überträgt das Bayerische Fernsehen am Samstag ab 13.50 Uhr live aus der FLYERALARM Arena. Aufgrund der enormen Kartennachfrage – das Spiel wird aller Voraussicht nach ausverkauft sein – bitten die Würzburger Kickers um frühzeitige Anreise und auch darum, unbedingt den Öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Das Ticket gilt je drei Stunden vor und drei Stunden nach dem Spiel als Fahrschein.

Tickets

Die Würzburger Kickers weisen darauf hin, dass hinterlegte Karten bereits ab sofort am neuen „Ticket-Counter“ auf dem Parkplatz am Dallenberg zwischen den Blöcken 3 und 4 zur Abholung bereit liegen. Dort sind auch noch nicht zugestellte Dauerkarten hinterlegt. Der Ticket-Counter ist bereits an diesem Freitag, 31. Juli, zwischen 10 und 20 Uhr besetzt, am Samstag ist er bereits ab 9 Uhr geöffnet. Um lange Wartezeiten zu verhindern, bitten wir die Kickers, diesen kurzfristig installierten Service zu nutzen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Würzburger Kickers. 

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