Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Günstiges Übernachten: Airbnb vs. Couchsurfing

Kleines Reisebudget

Die Urlaubssaison ist nun endgültig da und viele kennen das Problem des begrenzten Reisebudgets. Vor allem bei Städtetrips sind hierfür günstige Privatunterkünfte über Airbnb oder das bekannte Couchsurfing sehr beliebt. Doch was genau für wen am besten geeignet ist und wie verbreitet die zwei verschiedenen Unterkunftsarten in Würzburg sind, verraten wir Euch hier.

Airbnb

Airbnb steht für „Air bed and breakfast“, also Luftmatratze und Frühstück. Die Seite beschreibt sich selbst als eine Art Community-Marktplatz, der Kurz-Zeit-Wohnraum-Suchende mit Menschen zusammenbringen soll, die etwas Platz in der eigenen Wohnung übrig haben. Bei Airbnb können die Preise stark variieren und fangen in der Regel knapp über Hostel-Niveau an. Da die Mietangebote von Ausziehcouches bis zum Luxus-Appartement alles umfassen, ist aber meistens in jeder Preisklasse etwas dabei. Dabei kann es aber auch passieren, dass ein minderwertiges Objekt viel zu teuer angeboten wird oder man umgekehrt einen günstigen Glückstreffer landet. Das Bewertungssystem kann dabei helfen, solche Miesen zu vermeiden. Bei Airbnb liegt der Fokus darauf, günstige Hotelalternativen zu finden oder umgekehrt durch das untervermieten der Wohnung/des Zimmers die Haushaltskasse etwas aufzubessern.

Airbnb ist eine gute Alternative zu Hostels und Hotels, wenn man den persönlichen Touch von Privatwohnungen bevorzugt. Preislich sind sie meist zwischen Hostels und Hotels, vom Komfort aber häufig ganz oben dabei. Gerade wenn man ein Apartment mieten kann, welches man sich nicht mit dem Vermieter teilen muss, eignet sich das sehr für private Reisen.

Airbnb in Würzburg 

Nach Angaben von der Website gibt es in der Region Würzburg ca. 175 solcher Airbnb-Unterkünfte. Vor allem Studenten nutzen diese Möglichkeit der günstigen Hotelalternative. Sandra (Name von der Redaktion geändert), die in Würzburg Jura studiert, vermietet ab und an Ihr WG-Zimmer unter, wenn sie übers Wochenende oder in den Semesterferien in Ihre Heimat fährt. Für 26 Euro die Nacht, kann man Sandras Zimmer inklusive Bett, Sofa und Fernseher „mieten“, zudem kommt noch die kostenlose Küchen- und Badezimmernutzung. „Ich selber suche, wenn ich in anderen Städten Urlaub mache, auch oft mal Privatpersonen, die Ihre Wohnung untervermieten. So fühlt man sich als hätte man ein richtiges Zuhause mit Kontakt zu echten Einheimischen, anstatt eines kalten Hotelzimmers“, so Sandra.

Couchsurfing

Fremde Länder bereisen und gleichzeitig deren Einwohner kennenlernen? Oder Menschen aus aller Welt beherbergen? Das ist Couchsurfing. Wie der Name schon verrät, dreht sich hier alles um die Vermittlung von nicht-kommerziellen Unterkünften. Hier treffen Touristen und Backpacker aus der ganzen Welt auf freundliche Gastgeber, die ein bisschen die weite Welt zu sich nach Hause holen möchten. Ideal für alle, die neue Leute kennenlernen möchten und dabei auch noch eine Menge Geld sparen möchten. Couchsurfing ist generell kostenlos, doch über kleine Gastgeschenke würde sich der Gastgeber sicherlich freuen. Diese sind zwar keine Pflicht, aber gerade wenn man länger als eine Nacht bleibt, sollte man den Gastgeber zumindest mal zum Essen einladen oder für ihn kochen.

Für Couchsurfing sollten man sich entscheiden, wenn man neue Leute kennenlernen und von ihnen mehr über den Urlaubsort und das Leben dort erfahren will. Der Preis ist zwar dann Nebensache, aber auch unschlagbar – dafür darf man beim Komfort nicht zu anspruchsvoll sein.

Couchsurfing in Würzburg 

Alleine in Würzburg und im Umkreis von 10 Kilometern, finden sich auf der Couchsurfing-Seite über 2.500 sogenannte Hosts, die ein Bett oder eine Couch für einige Nächte anbieten. Das Risiko, an unseriöse Menschen zu kommen, ist hier allerdings sehr hoch. Vor allem Mädels sollten bei dieser Übernachtungsmöglichkeit nicht alleine, sondern mindestens zu zweit reisen.

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