Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Kabelbrand in ICE: 300 Passagiere evakuiert

Fünf Personen leicht verletzt

IPHOFEN. Am Bahnhof Iphofen musste gestern Abend der hintere Zugteil eines ICE evakuiert werden, weil es in einer Zugtoilette zu einem Kabelbrand gekommen war. Die Brandursache ist Gegenstand der aktuellen Ermittlungen der Bundespolizei.

Auf der Fahrt von München nach Dortmund kam es gestern Abend gegen 18:45 Uhr im ICE 528 zu einem Kabelbrand in einer Zugtoilette. Reisende meldeten den Rauchgeruch an das Zugpersonal, woraufhin der ICE am Bahnhof Iphofen einen außerplanmäßigen Halt einlegte. Die Polizei evakuierte 300 Personen aus dem hinteren Zugteil. Durch die Rauchentwicklung im ICE erlitten drei Reisende und zwei Bahnmitarbeiter leichte Atemwegsreizungen.

Nach Abschluss der Löscharbeiten durch die Feuerwehr konnte der Zug seinen Weg in Richtung Dortmund fortsetzen, wobei der hintere Zugteil gesperrt blieb.

Am Einsatz waren rund 100 Kräfte der Feuerwehren Kitzingen, Iphofen sowie weitere Wehren aus der Region, zwei Rettungs- und ein Notarztwagen sowie Beamte der Bundes- und Landespolizei beteiligt. Die Bundespolizei ermittelt nun, wie es zu dem Kabelbrand kommen konnte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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