Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Vier verletzte Personen nach Verpuffung bei Löschübung

Unbeabsichtigte Verpuffung

GERBRUNN, LKR. WÜRZBURG. Am frühen Samstagnachmittag ist es im Rahmen einer Löschübung der Feuerwehr zu einer unbeabsichtigten Verpuffung gekommen. Insgesamt vier Personen wurden verletzt, einer davon schwer. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat erste Ermittlungen aufgenommen.

Kurz nach 12:15 Uhr war der Notruf bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Zu diesem Zeitpunkt fand eine Löschübung in der Gieshügeler Straße statt. Ein 35-jähriger Mann, der Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr ist, wollte ein spezielles Übungsfass mit einer Flüssigkeit in Brand setzen.

Verbrennungen im Gesicht und Oberkörper

Hierbei kam es zu einer Art Verpuffung und er zog sich dabei Verbrennungen am Oberkörper und im Gesicht zu. Er wurde in eine Spezialklinik für Verbrennungen nach Ludwigshafen geflogen.

Zwei Angehörige einer Wasserrettungsorganisation, die zufällig vor Ort waren, erlitten beim Versuch des Ablöschens der Flammen ebenfalls Verbrennungen an den Händen. Ein 19 Jahre alter Feuerwehrmann musste auch medizinisch versorgt werden, weil Löschpulver in seine Augen geriet.

Notfallseelsorger vor Ort

Auch die anderen Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Etwa fünfzehn junge Personen von verschiedenen Jugendfeuerwehren, die während der Geschehnisse als Zuschauer vor Ort waren, sind nach dem Einsatz psychologisch betreut worden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat den Sachverhalt entsprechend aufgenommen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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