Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburg ist Mainfrankens „Pendler-Hauptstadt“

Bindung und Heimatverbundenheit

Täglich zu pendeln gehört für viele Mainfranken zum Alltag. Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat deshalb die Pendlerströme in den einwohnerstärksten Städten der mainfränkischen Landkreise sowie in ausgewählten Kommunen untersucht und diese im erstmals aufgelegten „Pendleratlas Mainfranken 2015“ veröffentlicht. Ergebnis: Nahezu jeder zweite Beschäftigte wohnt und arbeitet in der Region. Aber je nach Stadt und Landkreis zeigen sich innerhalb Mainfrankens deutliche Unterschiede.

12.000 Einpendler in Bad Neustadt

„Den mit Abstand höchsten Pendlersaldo (Der Pendlersaldo ist die Differenz zwischen Ein- und Auspendlern in einen Ort) außerhalb der Oberzentren Würzburg und Schweinfurt sehen wir in Bad Neustadt a. d. Saale. Rund 12.000 Einpendler kommen pro Tag zur Arbeit.“, berichtet Matthias Pusch, Referent für Regionalentwicklung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Würzburg gefolgt von Schweinfurt

Dies liege zum einen an der hohen Bindungswirkung der Stadt im Landkreis selbst und zum Teil an der Heimatverbundenheit der Bevölkerung. Ferner spielt auch die Grenzlage zu Thüringen eine Rolle – über 1.200 Beschäftigte aus diesem Bundesland kommen regelmäßig in die Kreisstadt. An der Spitze der Berufspendler in Mainfranken liegt jedoch die Stadt Würzburg mit rund 53.000 Einpendlern, gefolgt von der Stadt Schweinfurt mit mehr als 41.000 Einpendlern pro Tag. Der Pendlersaldo der Stadt Würzburg liegt bei rund 38.000, der Pendlersaldo der Stadt Schweinfurt bei rund 35.300.

Starke Pendlerbeziehungen nach Frankfurt

„Wohnort und Arbeitsplatz zu trennen ist in den Oberzentren besonders stark ausgeprägt.“, so Pusch. „Deutlich mehr als zwei Drittel der Einwohner der Landkreise Würzburg und Schweinfurt pendeln über die Kreisgrenzen hinweg.“ Starke Pendlerbeziehungen hat Mainfranken auch in Richtung Frankfurt am Main und Nürnberg, aber auch beispielsweise nach Baden-Württemberg in den Main-Tauber-Kreis. Von dort kommen mehr als 1.700 Arbeitnehmer in das Oberzentrum Würzburg. In die andere Richtung pendeln rund 750 Beschäftigte.

Die intraregionale Vernetzung

„Mainfranken ist eine Region mit hoch mobilen Arbeitnehmern. Dies setzt aber zugleich voraus, dass entsprechende Infrastruktur vorhanden ist.“, betont Dr. Sascha Genders, Bereichsleiter Standortpolitik. Der konsequente Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in allen Bereichen sei eine unbedingte Notwendigkeit, um den Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig zu halten. „Ein hohes Pendleraufkommen stärkt die lokale Wirtschaft, erhöht die Kaufkraft in vielen Gemeinden und fördert nicht zuletzt auch die intraregionale Vernetzung. Da wir aber für die Zukunft ein weiter ansteigendes Pendleraufkommen erwarten dürfen, ist es umso wichtiger, in Infrastrukturen zu investieren.“

Die Broschüre findet Ihr hier.

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Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation der IHK Würzburg-Schweinfurt.

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