Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

„Der Gummibärchen-Fotograf“ stellt im Juliusspital aus

Erste Ausstellung in Würzburg

Julian ist der „Gummibärchen-Fotograf“. Nein, das ist kein Kosename, das ist einfach so. Er fotografiert eben gerne Gummibärchen und was sich zwar etwas ulkig anhört, bringt tolle Ergebnisse hervor. Noch nie haben Gummibärchen so cool ausgesehen. Denn er fotografiert sie nicht nur, er zündet sie davor an oder wirft sie ins eiskalte Wasser, manchmal bemalt er sie auch.

Nun findet seine erste Ausstellung in Würzburg statt und zwar im Krankenhaus Juliusspital. Zwischen dem Koellikerbau und dem historischen Fürstenbau stellen immer wieder lokale Künstler ihre Werke aus, Gummibärchen dürften aber eine Premiere feiern.

Der Zufall mit der Lieblingssüßigkeit

Nun ist es, wo so oft im Leben, ein Zufall gewesen, wie Julian zum Gummibärchen-Fotograf wurde. Seine Lieblingssüßigkeit lag nämlich zufällig auf dem Tisch, als er seine im Jahr 2008 seine neue Spiegelreflexkamera ausprobieren wollte und nach Motiven zum Üben suchte. Als „Models“ machen die kleinen Bärchen alles mit, sie jammern nicht, selbst wenn man ihnen den Kopf abbeißt – oder abbrennt.

So gibt es Bilder von Gummibärchen auf Tauchgang, ein Frankenstein-Bärchen, verliebte Bärchen und auch geschmolzene. Alles mit einer Liebe zum Detail fotografiert, dass man die pfiffigen Bilder eigentlich nur cool finden kann. Motiv, Einstellung, Belichtung, Blickwinkel und dieser eine Moment, der perfekte Moment zum Abdrücken – auf all dies achtet er bei seinen Bildern, wenn er für das eine, mit dem er zufrieden ist, schon mal 100 schießen muss. Dafür bearbeitet er seine Bilder jedoch kaum nach.

Noch bis 30. September selbst ein Bild machen

Anfangs fanden seine Freunde die Idee zwar toll, haben ihn aber auch etwas belächelt. Mittlerweile hat er sich als der „Gummibärchen-Fotograf“ aber großen Respekt verschafft. Wer sich von den kreativen Ideen des 22-Jährigen selbst ein Bild machen möchte, der ist herzlich ins Juliusspital eingeladen, wo die Bilder im ersten und zweiten Obergeschoss während der Öffnungszeiten des Krankenhauses noch bis zum 30. September kostenlos besichtigt werden können. Weitere Infos zu Julian und zu seiner Kunst findet Ihr auf seiner Facebook-Seite.

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