Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Weiterhin Waldbrandgefahr: Befliegung auch am kommenden Wochenende

Luftbeobachtung angeordnet

WÜRZBURG. Auf Grund der seit April in Unterfranken andauernden großen Trockenheit und der vor allem zum Wochenende hin wieder ansteigenden Tageshöchsttemperaturen bei immer noch sehr langer Sonnenscheindauer ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für das kommende Wochenende, Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2015, die tägliche Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk an.

Weiterhin erhöhte Waldbrandgefahr

Der deutsche Hitzerekord wurde letzten Sonntag in Unterfranken gebrochen. Mit Ausnahme lokaler Gewitter sind in Unterfranken auch in den letzten Tagen keine flächendeckenden, die Bodenfeuchtigkeit anhebenden nennenswerten Niederschläge niedergegangen. Trotz vorübergehender Abkühlung werden nach den Wetterprognosen auch in den nächsten Tagen wieder sommerliche Temperaturen erwartet.

In Unterfranken besteht damit weiterhin Waldbrandgefahr. Feuergefährdung besteht zudem im offenen, nicht abgeschatteten Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.

Flüge zu höchsten Gefährdungszeiten

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Kissingen und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall.

Auf Grund des sommerlichen Wetters ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in der Natur zu rechnen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

Weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges finden Sie im Internet unter: www.lrst-ufr.de.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken.

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