Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach mutmaßlicher Beziehungstat: 56-Jähriger festgenommen

Pkw verkratzt

WÜRZBURG. Nach einer mutmaßlichen „Beziehungstat“ hat die Polizei am späten Dienstagabend einen 56-Jährigen festgenommen. Der Mann steht im Verdacht, mit einem Messer das Auto seiner Ex-Freundin verkratzt und auf andere Personen losgegangen zu sein. Jetzt wird unter anderem wegen versuchter Gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Auf Passanten mit Messer losgegangen

Kurz vor 23.00 Uhr tauchte der Tatverdächtige in der Wallgasse auf, wo der Pkw seiner Ex-Freundin geparkt war. In der Folge zückte er ein Messer und verkratzte das Fahrzeug. Er hinterließ einen Schaden, der über 1.000 Euro betragen dürfte. Nur kurze Zeit später kam es dann offenbar zu einem weiteren Vorfall in der Neutorstraße. Dort soll der 56-Jährige mit seinem Messer mehrmals in Richtung eines neun Jahre Jüngeren gestochen haben, der bei der Attacke jedoch glücklicherweise nicht verletzt wurde.

Als wäre dies nicht genug, ging der Tatverdächtige dann noch auf einen Pkw zu, in dem eine 48-Jährige saß. Er beschimpfte die Frau und stach mit seinem Messer mit voller Kraft auf die geschlossenen Seitenscheiben ein. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch unklar.

Stark alkoholisiert

Nach Eingang des Notrufes machten sich sofort mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auf den Weg. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und das Messer wurde sichergestellt. Da bei dem Mann offenbar auch einiges an Alkohol im Spiel war, musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die folgende Nacht verbrachte er in einem Haftraum der Polizei, bis er am Folgetag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen wurde.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ermittelt gegen den 56-Jährigen jetzt wegen versuchter Gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung. In welchem Verhältnis die beteiligten Personen zueinander stehen, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

 

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