Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Nach Unfall mit Autotransporter: Sperrung aufgehoben

Erhebliche Verkehrsbehinderungen

WÜRZBURG. Nach dem Verkehrsunfall auf der A3 in der Nacht zum Mittwoch ist die Unfallstelle seit ca. 07.00 Uhr geräumt. Der Rückstau beträgt zur Stunde (09.20 Uhr) noch in etwa 15 Kilometer. Bereits seit Mitternacht war die Autobahn in Richtung Nürnberg zwecks Bergungsarbeiten gesperrt. Es kam dabei zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Wie bereits berichtet, hatte sich der Verkehrsunfall gegen 23.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Heidingsfeld und Randersacker in Fahrtrichtung Nürnberg ereignet.

Ein mit neun Pkw beladener bosnischer Autotransporter war in einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei geprallt, der auf der rechten Fahrspur stand und die Fahrzeuge vor dem Baustellenbereich auf die linke Fahrbahnseite lenkte. Nach der Kollision steuerte der Lkw gegen die Mittelleitplanke, wo er ca. 70 Meter entlang schliff, eher er quer zur Fahrbahn zum Stehen kam.

Das Führerhaus des Autotransporters wurde bei dem Aufprall auf der Beifahrerseite aufgeschlitzt und völlig eingedrückt. Die beiden Insassen im Alter von 29 und 41 Jahren wurden glücklicherweise jedoch nur leicht verletzt. Der bei dem Verkehrsunfall entstandene Gesamtschaden dürfte nach vorsichtigen Schätzungen rund 225.000 Euro betragen.

Nach ersten Erkenntnissen war der 29-jährige Fahrer offenbar eingeschlafen und hatte den Warnleitanhänger wohl deshalb übersehen. Gegen den Mann wird jetzt unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Sein Führerschein wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg sichergestellt.

Die Verkehrsunfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Außerdem befanden sich die Freiwillige Feuerwehr Randersacker und die Würzburger Berufsfeuerwehr im Einsatz.

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