Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Ellis 5 schönste Laufstrecken in Würzburg

Ein Gastbeitrag von Elisabeth Dömling

Die Rubrik „unsere 5 besten“ hat sich zu einem Liebling unserer Redaktion entwickelt. Alles mögliche, von Gastro- bis zu Dating-Tipps, haben wir in der Rubrik bereits aufgegriffen, so auch „Unsere 5 besten Jogging-Routen in und um Würzburg“. Natürlich immer ohne Gewähr, mit der Auswahl unserer Redaktion. Nun haben wir zum ersten Mal einen Gastbeitrag zu dieser Rubrik enthalten, und obwohl es sich auch um Laufstrecken handelt, freuen wir uns besonders und möchten Euch diese natürlich nicht vorenthalten:

Die 5 schönsten Laufstrecken in Würzburg

Sommer in Würzburg – DIE Gelegenheit für Sportbegeisterte in Würzburg, um sich an der frischen Luft so richtig auszupowern. Laufen ist eine der beliebtesten Sportarten, denn man man braucht nichts weiter als ein paar Schuhe. Doch wo geht’s dann hin?
Würzburg hat so einige schöne Strecken zu bieten. Für alle Neulinge in Würzburg, für alle Lauf-Neulinge und für diejenigen, die mal eine andere Strecke ausprobieren möchten, haben wir hier die schönsten Laufstrecken aufgelistet und beurteilt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und bewertet anhand unserer subjektiven Kriterien. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Main-Radweg

Am wohl bekanntesten ist der Main-Radweg, ein 600 km langer Radweg durch Franken und Hessen, den man prima auch für andere Sportarten als das Fahrradfahren nutzen kann. Und für Läufer sollten die 600 km mehr als ausreichend sein. Zwischendurch kommt man immer wieder an Biergärten und Kneipen vorbei. Wem also die Puste ausgeht, der kann sich hier eine Pause bei einem kühlen Getränk gönnen.

  • Vorteile: Der Weg ist dauerhaft flach. Außerdem ist die Aussicht (zur einen Seite auf den Main, zur anderen Seite auf die Stadt oder je nachdem, wie weit man aus der Stadt hinausläuft, auf die Weinberge) einfach traumhaft – wenn das keine Motivation ist, loszulaufen!
  • Nachteile: Insbesondere an lauen Sommerabenden ist sehr viel los am Main – Zahlreiche Fahrradfahrer, Inlineskater und Spaziergänger, insbesondere junge Familien, sind unterwegs, und auch das Picknicken, Sonnen oder Grillen ist am Mainufer sehr beliebt. Wer also seine Ruhe haben möchte, sollte nicht direkt in der Stadt starten, sondern weiter stadtauswärts.

Steinbachtal

Überquert man den Main über den Sebastian-Kneipp-Steg, gelangt man ins Steinbachtal. Flächenmäßig ist das Steinbachtal der größte Stadtteil in Würzburg, gemessen an den Einwohnern jedoch der zweitkleinste. Nicht ganz flach, sondern mit leichten Steigungen verlaufen geschotterte Wege durch landschaftlich sehr schönes, bewaldetes Gebiet entlang bis hinein in den Guttenberger Forst.

  • Vorteil: Besonders an heißen Sommertagen kann man vom Schatten profitieren. Durch die kurzen Etappen mit mäßigen Steigungen wird einem nicht langweilig.
  • Nachteil: Je nach Wohnlage dauert es eine Weile, bis man ins Steinbachtal gelangt. Aber: Ausprobieren lohnt sich!

Ringpark

Sehr beliebt wegen des Schattens ist auch der Ringpark. Besonders wer zentral in der Stadt wohnt, kann fast direkt loslaufen. Der Ringpark führt parabelförmig von der Löwenbrücke vorbei am Hofgarten bis zur Friedensbrücke und beinhaltet zahlreiche Brunnen und Denkmäler. Mit seinen 3,3 Kilometern Länge ist er eher für Kurzstrecken-Jogger gedacht – oder man dreht mehrere Runden. Aufgrund der vielen verschlungenen Wege kann es schon einmal vorkommen, dass man die Orientierung verliert – wobei es sicherlich auch positive Seiten hat, mal die altbekannten Wege zu verlassen und neue Parkteile zu entdecken.

  • Nachteil: Ein Nachteil am Ringpark ist, dass er von Straßen unterbrochen wird, die man überqueren muss. An den Fußgängerampeln wird man dadurch aus dem Lauffluss gebracht.
  • Vorteil: Für diejenigen, die gerne mal ein Päuschen zwischendurch machen, können die Fußgängerampeln auch ein Vorteil sein!

Weinberge

Den Vorteil, in der fränkischen Weingegend zu wohnen, kann man auch in sportlicher Hinsicht nutzen, nämlich indem man durch die wunderschönen Weinberge joggt. Hierfür kann man entweder von Grombühl aus in die Weinberge starten, wenn man den Blick von oben auf die Stadt bevorzugt, oder weiter östlich hinter dem Hubland. Von dort aus hat man einen schönen Blick auf den Main und Randersacker.

  • Nachteil: Zwar muss man erst einmal die Steigung bezwingen, um in den Weinbergen zu landen, aber…
  • Vorteil: … hat man das geschafft, kann man die landschaftliche Schönheit und den Ausblick genießen. Zudem ist dann das Schlimmste geschafft und auf dem Heimweg geht’s bergab.

Wohngebiet

Als fünfte und wohl einfachste Möglichkeit bleibt noch, einfach mal durchs eigene Wohngebiet zu joggen. Hierbei bekommt man vielleicht mal die noch unbekannten Nachbarn zu Gesicht, und entdeckt Dinge, die man in seinem Viertel noch nicht gekannt hat, denn meist kommt die eigene Umgebung etwas zu kurz.

  • Vorteil: Einfach aus der Haustür raus und loslegen.
  • Nachteil: Vom Umfeld her wahrscheinlich nicht ganz so ansprechend wie die anderen Strecken.

Die Entscheidung, welcher der genannten Lauforte der schönste ist, ist nicht leicht. Ganz knapp haben wir unsere Nummer 1 mit den Weinbergen gefunden – dies ist jedoch eine rein subjektive Meinung und jeder sollte selbst ausprobieren, was ihm am besten gefällt.
Seid ihr auch auf den Geschmack gekommen? Dann nichts wie Schuhe an und los geht’s! Viel Spaß!

Anmerkung der Redaktion

Gastbeiträge geben nicht automatisch die Meinung der Redaktion wieder. Sie sollen zur Debatte anregen oder sogar anstacheln – so wie auch jeder gute Kommentar auf Facebook. Wir geben deshalb allen unseren Lesern die Chance, ihre Meinung bei uns zu veröffentlichen und diese diskutieren zu lassen. Wir freuen uns über Gastbeiträge zu allen Themen an: redaktion@wuerzburgerleben.de.

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