Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Sieben Männer randalieren in Bar: Widerstand gegen Polizei

Auf Personal losgegangen

KITZINGEN. Nachdem in der Nacht von Samstag auf Sonntag sieben Männer in einer Bar reichlich dem Alkohol zugesprochen hatten, fingen sie das randalieren an und gingen auch auf das Personal los. Nach einer Festnahme leistete ein 22-Jähriger aus dieser Gruppe Widerstand gegen die Polizeibeamten. Es wird jetzt wegen diverser Straftatbestände ermittelt.

Mit Barhockern und Bierflaschen

Kurz nach 01:00 Uhr hatte sich der Inhaber der Bar aus der Falterstraße gemeldet und die Randalierer mitgeteilt. Die sieben Männer hätten mit Barhockern und Bierflaschen um sich geworfen und so das Inventar beschädigt. Ein Mann soll eine Bierflasche in Richtung der Bedingung geschmissen haben, die sich allerdings wegducken konnte.

Der Barbesitzer erlitt Rückenschmerzen, nachdem er von einem Blumentopf getroffen worden war.

Widerstand bei Festnahme

Mehrere Polizeistreifen der Kitzinger Inspektion machten sich sofort auf den Weg zur Bar. In der Zwischenzeit hatten sich die Männer allerdings zu Fuß aus dem Staub gemacht. Unterhalb der Nordbrücke stellten die Beamten dann jedoch die Beschuldigten fest und sprachen die vorläufige Festnahme gegen die Männer im Alter von 19 bis 25 Jahren aus. Ein 22-jähriger wollte sich hier bereits losreißen.

Die Beamten brachten ihn zu Boden und legten ihm dort Handfesseln an. In der Dienststelle angekommen war der Mann weiter aggressiv und trat gegen einen Stuhl, der in Richtung der Polizisten flog. Getroffen hat er aber niemanden. Nach einer Blutentnahme bei dem 22-Jährigen folgte eine Ausnüchterung in der Arrestzelle.

Auch fünf weitere Männer aus der Gruppe waren weiter so aggressiv, dass sie ihren Rausch im Polizeigewahrsam ausschlafen mussten. Am Sonntagmorgen sind alle wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Kitzinger Polizei ermittelt jetzt wegen Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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