Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Lkw durchbricht auf der A3 Betonleitwand

Aufwändige Bergung

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Am frühen Samstagmorgen hat eine Sattelzugmaschine eine Betonmittelschutzwand auf der Autobahn A3 durchbrochen. Das Fahrzeug kam im Mittelstreifen zum Stehen und muss aufwändig geborgen werden. Nach derzeitigem Stand war kein anderes Fahrzeug an dem Unfallgeschehen beteiligt. Der Sachschaden wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt.

Kurz nach 06:00 Uhr war der 48-jährige Fahrer des Sattelzuges auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs.

Nach dem Parkplatz „Fronberg“, im dreispurigen Bereich, kam das Fahrzeug aus bislang noch ungeklärte Ursache auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab und durchbrach eine Betonschutzwand. Auf dem Mittelstreifen kam der Zug dann eingekeilt zwischen der Schutzwand der Gegenfahrbahn zum Stehen. Verletzungen hat der Fahrer glücklicherweise keine davon getragen.

Beim Unfall riss ein Tank auf und mehrere hundert Liter Diesel liefen aus. Deshalb wurde ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes informiert, der vor Ort die weiteren Maßnahmen vor Ort plante.

Die Bergung des Fahrzeugs muss mit zwei Spezialkränen erfolgen, weshalb die linken Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen noch bis mindestens zum frühen Nachmittag gesperrt werden müssen. Zu größeren Stauungen ist es bislang (Stand 09:30 Uhr) noch nicht gekommen.

Vor Ort waren Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Wertheim, Helmstadt, Neubrunn und auch die Autobahnmeisterei. Um die Unfallaufnahme kümmerten sich Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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