Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Zugreise von Würzburg nach Frankfurt endet in Gefängnis

Haftbefehl seit mehr als zwei Jahren

WÜRZBURG. Heute Mittag endete für einen 34-Jährigen Wittenberger die geplante Zugreise von Würzburg nach Frankfurt in einer unterfränkischen Justizvollzugsanstalt. Zivilfahnder der Bundespolizei hatten bei einer Kontrolle festgestellt, dass gegen den Mann seit mehr als zwei Jahren ein Haftbefehl bestand.

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hatte den 34-Jährigen seit April 2013 per Haftbefehl gesucht. Nach einer Verurteilung wegen Körperverletzung hatte der Mann weder die Geldstrafe in Höhe von 1.400 Euro gezahlt, noch die 46-tägige Ersatzfreiheitsstrafe angetreten.

Zivilfahnder der Bundespolizei kontrollierten den Mann in einem abfahrbereiten Regionalexpress, der vom Würzburger Hauptbahnhof nach Frankfurt fahren sollte. Bei der Überprüfung seiner Personalien stießen die Beamten auf den Haftbefehl.

Da der Gesuchte die Geldstrafe nicht begleichen konnte, brachten ihn die Bundespolizisten vom Hauptbahnhof aus in die nächste Justizvollzugsanstalt.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Würzburg.

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