Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Vortrag: Aktuelle Fragen der Sterbehilfe

Neuregelung der Sterbehilfe

Derzeit diskutiert der Bundestag intensiv über eine Neuregelung der Sterbehilfe und den Ausbau der Palliativ- und Hospizversorgung. Aus juristischer Sicht beleuchtet die ehemalige Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof Ruth Rissing van Saan das Thema in einem Vortrag an der Uni Würzburg.

Wissenschaftler gegen Strafschärfung

Seit einigen Monaten steht die Sterbehilfe wieder im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Im Bundesgesundheitsministerium wird an einem Gesetzesentwurf gearbeitet, der die ärztliche Unterstützung beim Suizid unter Strafe stellen soll. Dagegen haben sich im vergangenen April 150 deutsche Strafrechtsprofessoren in einer viel beachteten Resolution gewandt. Sie argumentieren, dass eine derartige Kriminalisierung ärztlichen Handelns insbesondere Hospize und Palliativeinrichtungen in einen strafrechtlichen Graubereich ziehen könnte. Die Wissenschaftler sprechen sich deshalb entschieden gegen eine Strafschärfung für Ärzte und andere Personen im Umfeld von Sterbenden aus.

Der Vortrag

Auf Einladung der Juristen Alumni e.V wird die Professorin Ruth Rissing van Saan, langjährige Vorsitzende Richterin am Bundesgerichtshof, die aktuelle Debatte aus juristischer Perspektive in einem Vortrag an der Universität Würzburg beleuchten. Anschließend besteht die Gelegenheit zur Diskussion. Der Vortrag „Sterben und sterben lassen. Aktuelle Fragen der Sterbehilfe“ findet statt am Mittwoch, 1. Juli, im Hörsaal 1 der Alten Universität, Domerschulstraße 16; er beginnt um 18.15 Uhr. Der Eintritt ist frei, Gäste sind willkommen.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg.

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