Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Veranstaltung: Europa als Erinnerungsgemeinschaft

Politik, Wissenschaft, Kultur

Eine Veranstaltung des Europastipendiums bringt Politik, Wissenschaft und Kultur zu einer öffentlichen Gesprächsrunde zusammen. Am Mittwoch, 1. Juli, diskutieren Stipendiaten im Tosacanasaal der Residenz unter anderem mit Emmanuel Suard, dem Kulturrat der französischen Botschaft Berlin. Die Diskussion mit Emmanuel Suard, der in Vertretung des französischen Botschafters in Berlin, Philippe Etienne, nach Würzburg kommt, wird vom ehemaligen SWR-Fernseh-Chefredakteur Michael Zeiß geleitet. Ab 18.30 Uhr beginnt der öffentliche Empfang mit einem Begrüßungssekt.

Historiker Klaus Schönhoven

Den Impuls zur Diskussion gibt Historiker Klaus Schönhoven mit seinem Vortrag „Europa als Erinnerungsgemeinschaft“. Der Würzburger ist emeritierter Professor für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte der Uni Mannheim. Mit Suard und Schönhoven diskutieren zwei aktuelle Stipendiatinnen.

Die Redner und Gäste sind:
Universitätspräsident Alfred Forchel
Georg Rosenthal MdL, Initiator des Europastipendiums
Emmanuel Suard, Kulturrat der französischen Botschaft in Berlin
Klaus Schönhoven, Würzburger Historiker
Peter Hoeres, Leiter des Lehrstuhls für Neueste Geschichte
sowie die Europa-Stipendiaten

Das Europastipendium

Das Europastipendium hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Förderung von europäischen Studierenden die Europäische Idee mit Leben zu füllen und ihr somit auch in turbulenten Zeiten zu einem Wiedererstarken und Aufblühen zu verhelfen. Schirmherr ist der französische Botschafter in Berlin, Philippe Etienne. Initiiert wurde das Europastipendium bei einem Treffen von Vertretern der Europapreisträger-Städte durch den früheren Würzburger Oberbürgermeister und derzeitigen SPD-Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal sowie seine Frau Hanna.

„Idee Europa“

Das Stipendium soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, auch bei knappen finanziellen Ressourcen ein Studium in Deutschland aufzunehmen und dadurch zu Botschaftern für die „Idee Europa“ zu werden. Gerade in Anbetracht der anhaltenden Wirtschaftskrise in weiten Teilen Europas ist eine ergänzende Mobilitätszulage, wie sie das Erasmus-Programm beinhaltet, nicht immer ausreichend. Das Europastipendium will diese Lücke schließen und das Europa von morgen mit seinen Botschaftern nachhaltig positiv gestalten.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg.

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