Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Putzroboter erobern den Haushalt

Fünf Stunden Putzen pro Woche

Wünscht Ihr Euch nicht auch manchmal einen Roboter, der all die lästigen Hausarbeiten für Euch erledigt? Wenn Ihr abends gestresst von der Uni oder Arbeit nach Hause kommt und Euch überhaupt nicht aufraffen könnt, noch zu staubsaugen, obwohl es dringend mal wieder nötig wäre.

Schwer zu glauben, dass die Deutschen im Durchschnitt fast fünf Stunden pro Woche mit dem Putzen von Küche, Badezimmer und Co. verbringen. Das ergab zumindest eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, die im Auftrag des Reinigungsgeräteherstellers Kärcher durchgeführt wurde.

Saugen, Wischen und Fensterputzen

Einen Allrounder-Roboter für den Haushalt gibt es zwar noch nicht, dafür aber einige vielversprechende und praktische Erfindungen. Über die Multifunktions-Maschine Thermomix, die ein einfaches und zeitsparendes Kochen verspricht, haben wir ja bereits berichtet. Aber auch Putzroboter erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. So zum Beispiel der Saug- und der Wischroboter. Und sogar einen Fensterputzroboter gibt es mittlerweile. Laut einem Online-Versandhändler kann die benötigte Putzzeit durch den Einsatz der Helferlein um etwa die Hälfte reduziert werden!

Der Porsche unter den Staubsaugrobotern

Die Roboter bahnen sich mithilfe einer Vielzahl von elektronischen und mechanischen Sensoren ihren Weg durch die Wohnung. Während die einfacheren Modelle mit einer Fernbedienung ein- und ausgeschaltet werden können, lassen sich die höherklassigen sogar so programmieren, dass sie von alleine zu bestimmten Uhrzeiten loslegen. Wenn der Akku schwächelt, kehrt der Roboter automatisch zurück zur Ladestation. Moderne Geräte lassen sich mittlerweile auch über das Smartphone steuern.

Die günstigen Modelle der Saug- und Wischroboter bekommt man im Internet schon für unter 100 Euro. Aber wie so oft gibt es auch hier die Luxusvarianten. Der Porsche unter den Staubsaugrobotern kostet schlappe 1.000 Euro. Viel Geld – ob er das auch wert ist?

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Bewertungen

Ina-Sophie hat ihrem Freund Christian einen Wischroboter zum Geburtstag geschenkt. Er ist begeistert: „Ich kann ihn wirklich weiterempfehlen!“. Das einzige Manko: „Es wäre cool, wenn er automatisch losfahren würde, wenn es dreckig ist, und ich ihn nicht erst einschalten müsste“, sagt Christian.

Studentin Lisa hat von ihren Eltern einen Saugrobotober zu Weihnachten bekommen. Ihre Mitbewohner waren anfangs skeptisch, haben aber schnell erkannt, wie praktisch der kleine Helfer ist. Lisa erzählt: „Wir schalten das Gerät so zwei oder drei Mal in der Woche ein. Manchmal hat der Roboter etwas Schwierigkeiten mit Stühlen oder Tischen. Und was er gar nicht mag sind so flauschige Teppiche und Kabel. Da verfängt er sich oft und piept dann so lange, bis ihn jemand befreit oder sein Akku leer ist.“

Dieser Artikel entsprang der Recherche unserer Redaktion, keine Geld- oder Sachleistungen wurden hierfür angenommen.

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