Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Erfolgreicher Secondhand-Kleidermarkt beim U&D- Festival

Mode mit mehr Wert

Mode mit mehr Wert – dieses Konzept begeisterte am vergangenen Wochenende rund 500 Besucher des „Umsonst und Draußen Würzburg“. Dort veranstaltete die aktion hoffnung im Rahmen des Festivals einen Secondhand-Kleidermarkt. Auf 80 Quadratmetern präsentierten die Veranstalter Frühjahrs- und Sommermode.

Unterstützung vertriebener Kinder im Irak

„Unsere Kunden schätzen nicht nur unser vielfältiges Angebot“, erklärt Klaus Prestele, Geschäftsführer der aktion hoffnung. „Auch unsere Philosophie, den ökologischen Umgang mit Mode und das Engagement für die Eine Welt zu verbinden, findet großen Anklang.“ Mit einem Reinerlös von 1.200 Euro sei der Kleidermarkt ein Erfolg gewesen, so Prestele weiter.

Der Reinerlös des Kleidermarktes kommt dem Bau von Trauma-Hilfe-Zentren und der Ausbildung von Therapeuten im Irak zugute. Im kurdische Autonomiegebiet im Nordirak leben mittlerweile über 1,8 Mio. Flüchtlinge, allein im Regierungsbezirk Dohuk halten sich derzeit rund 600.000 Vertriebene auf.

Aufbau von Trauma-Hilfe-Zentren

Rund 40 Prozent der Flüchtlinge sind Kinder zwischen fünf und elf Jahren, die besonders unter den Auswirkungen der Flucht leiden. Die Projektpartner der aktion hoffnung vor Ort sind die Jiyan Foundation, das christliche Hilfswerk CAPNI sowie die Stiftung „Wings of Hope“. Sie setzen sich für den Aufbau von Trauma-Hilfe-Zentren sowie die Ausbildung von Therapeuten ein, um Kinder und Jugendliche psychologisch und sozial betreuen zu können.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der aktion hoffnung

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