Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Lkw kracht in Leitplanke: Mitfahrerin schwer verletzt geborgen

Schwer verletzt geborgen

WÜRZBURG. Ein mit drei Personen besetzter Sattelzug geriet in der Nacht zum Montag auf der A3 ins Schlingern, kippte um und blieb im Mittelschutzstreifen zwischen den Richtungsfahrbahnen auf der Seite liegen.

Eine Mitfahrerin wurde schwer, zwei Mitfahrer leicht verletzt geborgen und ein Krankenhaus eingeliefert. Aktuell laufen die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten.

Der Fahrer eines Lkw war mit seinen Sattelzug in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 00.13 Uhr auf der BAB A3 in Richtung Nürnberg unterwegs.

Nach bisherigen Kenntnisstand brach der Fahrer kurz nach der Rastanlage Würzburg einen Überholvorgang ab. Der Sattelzug kam daraufhin ins Schlingern, walzte auf ca. 100 Metern Länge die Mittelschutzplanke nieder und blieb im Böschungsbereich, des dort aufgrund höhenversetzter Fahrbahnen recht breiten Mittelstreifens, auf der Seite liegen.

In Zugmaschine eingeklemmt

Die Zugmaschine war mit drei Personen besetzt. Der Fahrer und ein Mitfahrer konnte die Fahrerkabine leicht verletzt verlassen. Eine Mitfahrerin wurde eingeklemmt und musste schwerverletzt von der Feuerwehr aus dem Führerhaus befreit werden.

Bei dem Fahrer des Sattelzugs handelt es sich um einen 37-Jährigen aus dem Landkreis Bamberg. Seine schwerverletzte Ehefrau, die sich ebenfalls im Führerhaus befand ist 34 Jahre und der leichtverletzte Beifahrer 37 Jahre alt.

Die Verletzten wurden in ein Würzburger Krankenhaus eingeliefert.

Der 40-Tonner war mit 20 Tonnen Lebensmitteln beladen. Aktuell laufen die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten vor Ort. Dabei ist ein Bergekran eingesetzt und es muss auch Dieselkraftstoff aus dem Lkw Tank abgebunden werden. Die Höhe des Sachschadens kann aktuell noch nicht beziffert werden.

Die kurzfristige Sperrung der Richtungsfahrbahn Nürnberg wurde gegen 01.30 Uhr wieder aufgehoben.

Der Verkehr wird momentan während der Unfallaufnahme und den sich darauf anschließenden Bergungsarbeiten auf beiden Richtungsfahrbahnen über den jeweils rechten Fahrstreifen und den Standstreifen an der Unfallstelle vorbei geleitet.

Sachverständiger vor Ort

Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger zur Klärung der Unfallursache herangezogen. Dieser befindet sich an der Unfallstelle.

Die Unfallaufnahme erfolgt durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Vor Ort sind Feuerwehren aus Würzburg, Heidingsfeld und Randersacker sowie die Autobahnmeisterei Kist im Einsatz.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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