Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Erneut: Enkeltrickbetrüger in Würzburg aktiv

Aufmerksamer Bankangestellter verhindert Geldabhebung

WÜRZBURG. Am Freitagvormittag haben in Mainfranken Betrüger in drei Fällen versucht mit der Enkeltrickmasche an hohe Bargeldsummen zu kommen. Wie in mehreren Fällen in der letzten Woche, konnte auch hier ein aufmerksamer Bankangestellter einen hohen Schaden verhindert.

Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen. Das Polizeipräsidium weist in diesem Zusammenhang nochmals auf eine Präventionsveranstaltung am 2. Juli in Würzburg hin.

Gegen 11:30 Uhr hatte das Telefon einer 92-Jährigen in der Reibeltgasse geklingelt. Eine männliche Person gab sich als Großneffe der Frau aus und bat um 40.000 Euro, da er finanzielle Probleme habe.

 

Um zur Bank zu gelangen, wurde der Seniorin wenig später ein Taxi bestellt. Als der Mitarbeiter der Bank in der Innenstadt dann das Anliegen der Rentnerin entgegennahm, wurde er sofort hellhörig und informierte den Filialleiter. Schnell hatte man den Verdacht, dass es sich um die bekannte Enkeltrickmasche handelte und verständigte die Polizei, so dass Schlimmeres verhindert wurde. Beamte der Kriminalpolizei haben sofort die Ermittlungen aufgenommen.

Auch in zwei Fällen in Höchberg, Lkr. Würzburg, und in Arnstein, Lkr. Main-Spessart, haben dreiste Betrüger versucht mit dieser Masche an Bargeld zu kommen. Doch auch hier hatten die Unbekannten keinen Erfolg, da die Senioren das falsche Spiel durschauten.

Präventionsveranstaltung

Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte in diesem Zusammenhang auf eine Präventionsveranstaltung hinweisen, die von der Kriminalpolizei Würzburg in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Stadt Würzburg durchgeführt wird.

Hier haben Interessierte die Möglichkeit, sich in der Würzburger Innenstadt über die Masche der Enkeltrickbetrüger und Schockanrufer zu informieren.

An einem Präventionsstand bieten hier die Fachberater der Kriminalpolizei Würzburg und Vertreter des Seniorenbeirates der Stadt Würzburg persönliche Gespräche und Informationsmaterial an.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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