Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Architekturwettbewerb bei Neugestaltung des Mozart-Areals

Bürgerentscheid Mozart-Areal

Rainer Kriebel, Kreisvorsitzender des Bundes Deutscher Architekten, äußerte sich in der Main Post zu den Bürgerentscheiden Mozart-Areal ohne ein konkretes Abstimmungsverhalten zu empfehlen. Baureferent Prof. Christian Baumgart würdigt den sachlichen Grundton dieser Stellungnahme, die in erster Linie eine Lanze für einen großen Wurf an einer prominenten Stelle Würzburgs bricht – v.a. architektonischer Art. Baumgart ist in diesem Zusammenhang wichtig zu betonen, dass die Forderung nach Architekturwettbewerben keineswegs neu ist, sondern bereits fest im weiteren Prozedere verankert.

Architekturwettbewerb

„Kommt es nach dem 05. Juli und einem erfolgreichen Ratsbegehren zu einer Neugestaltung des Mozart-Areals, haben sowohl die Bürgerinnen und Bürger noch einmal das Wort wie auch die Architektur-Fachleute“, so der Baureferent.

Baumgart weiter: „Wir werden über verschiedene Ausgestaltungsvarianten des Neubaus einen Architekturwettbewerb durchführen, der eine attraktive und harmonisch in die Nachbarschaft eingebettete Kubatur beziehungsweise Fassadengestaltung garantiert. Dies muss man gar nicht mehr einfordern. Das weitere Beteiligungsverfahren ist beschlossene Sache.“

Einkaufen, Wohnen und vieles mehr

Laut Baureferat dürfe man zudem redlicherweise der Stadtverwaltung oder dem möglichen Investor nicht den ungünstigen Zeitpunkt der Bürgerentscheide vorwerfen. Die Bürgerinitiative konnte mit der Einreichung der Unterschriften und den damit laufenden Fristen den Abstimmungstermin vorgeben: „Naturgemäß haben wir für das Mozart-Areal heute noch keinen exakt ausgearbeiteten Bauantrag mit finalen Skizzen und Perspektiven.“

Die Rahmendaten der späteren Nutzung werde laut Baureferat ein Bebauungsplan regeln und der Bieter habe einen großen Aufwand betrieben, die zahlreichen Vorgaben des Stadtrats mit Leben zu füllen und zu konkretisieren. „Es geht um die Zustimmung zu einem Grundkonzept, das neben attraktiven städtischen Freiflächen, Einkaufen, Hotel, Wohnen, die Erweiterung der Hochschule für Musik und der Sing- und Musikschule sowie Parken umfasst“, führt Baumgart aus.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Würzburg

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