Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Würzburger Domsingknaben auf Konzertreise in Russland


„Singende Botschafter“

Als „singende Botschafter“ Würzburgs reiste der Konzertchor der Würzburger Domsingknaben in der Woche vom 20. bis 27. Mai gemeinsam mit seinem Leiter Domkapellmeister Christian Schmid nach Russland. Die 56 Sänger folgten einer Einladung der Moskauer Sängerknaben Debut, die im März 2014 in Würzburg gastierten.

Vollbesetzte Philharmonie

Erster Höhepunkt der Reise war ein Konzert in der bis zum letzten Platz vollbesetzten Philharmonie in Tula, das vom Honorarkonsulat der Russischen Föderation in Nürnberg durch Honorarkonsul Nikolaus Knauf organisiert wurde. Die Domsingknaben glänzten mit musikalischer Höchstleistung, was das Publikum mit Standing Ovations belohnte. Mit dem Wiedersehen der Moskauer Sängerknaben war ein Gemeinschaftskonzert beider Chöre in Moskau verbunden. Auf dem Programm der Würzburger Domsingknaben standen deutsche Lieder von u.a. Rudin, Schütz, Mendelssohn Bartholdy und Biebl. Gemeinsam mit den Moskauer Sängerknaben präsentierten die Jungen Rachmaninovs „Bogoroditse devo“ und das deutsche Volkslied „ Die Musik erfreut“. Die Freude über das deutsch-russische Wiedersehen der Knaben war im Konzert deutlich spürbar.

Berühmter Knabenchor

Ein weiterer musikalischer Programmpunkt war die Mitgestaltung eines Gottesdienst in der Kathedrale St. Peter und Paul, einer lutherischen Kirche in Moskau deutscher Tradition. Weiter führte die Reise nach St. Petersburg, wo die Domsingknaben gemeinsam mit dem berühmten Knabenchor der Glinka-Chorschule ein Konzert in der Smolny-Kathedrale sangen. Auch hier bestritten die Würzburger Jungen einen eigenen Programmteil mit vorwiegend deutschem Liedgut, bevor die Knabenchöre gemeinsam Rachmaninovs „Bogoroditse devo“ sangen. Und auch hier harmonierten die beiden Chöre wunderbar.

Russische Kultur

Neben den musikalischen Erfahrungen blieb den Domsingknaben auch genügend Zeit die russische Kultur und das Land etwas kennen zu lernen. Die Jungen bekamen Einblicke in den Moskauer Kreml, besuchten das Dreifaltigkeitskloster in Sergijew Possad, lernten die Diplomaten der Deutschen Botschaft kennen und spazierten über den Roten Platz in Moskau. In St. Petersburg stand ein Besuch des bedeutenden Kunstmuseums Eremitage, ein Aufstieg auf die Aussichtsplattform der Isaakskathedrale und die Besichtigung der Peter und Paul Festung auf dem kulturellen Freizeitprogramm der Knaben.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Dommusik Würzburg.

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