Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Aktionswoche Alkohol 2015

„Alkohol? Weniger ist besser!“

Am 12.06.2015 wird die Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser“ am Sternplatz in der Würzburger Innenstadt von 12.00-16.00 Uhr mit verschieden mobilen Aktionen eröffnet. Plakative, zum Teil provokative Aussagen auf einer riesigen Bodenzeitung sollen Passanten für das Thema Alkohol und Sucht sensibilisieren und zur Diskussion mit den beteiligten Fachkräften anregen. Mit einem laufenden Rauschparcours wird für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol geworben. „Wir möchten alle zu einem maß- und verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol auffordern und zudem die Erwachsenen auch an ihre Vorbildfunktion erinnern“ (Das Netz).

1,3 Millionen Alkoholiker

Alkohol ist in Deutschland allgegenwärtig. Rund 9,5 Millionen Menschen trinken zu viel Alkohol, davon sind 1,3 Millionen alkoholabhängig. Weltweit belegen wir im Alkoholkonsum den 5. Platz. Angesichts dieser besorgniserregenden Zahlen beteiligt sich auch der suchtpräventive Arbeitskreis „Das Netz“ in Würzburg an der bundesweiten Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser“.

Umsonst & Draußen Festival

Auch auf dem diesjährigem Umsonst & Draußen Festival auf der Würzburger Talavera vom 18.- 21.06.2015 wird die Aktionswoche am Präventionsstand des Projekts „mindzone“ mit Informationen und Aktionen ebenso besonders beworben.

Trinkverhalten einschätzen

Veranstalter der Aktionswoche ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.; die Schirmherrschaft hat Marlene Mortler, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, übernommen. Bei einer Vielzahl von Veranstaltungen, die in Einkaufspassagen und Unternehmen, in Sport- und anderen Vereinen, in Restaurants und Kirchen, in Arztpraxen und Apotheken stattfinden, sollen alle, die Alkohol trinken – also 90 Prozent der Bevölkerung – angeregt werden, ihr Trinkverhalten einzuschätzen und zu prüfen, ob der eigene Konsum von Bier, Wein und Schnaps noch gesundheitsverträglich ist.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Suchtpräventionsstelle „Das Netz“ Würzburg.

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