Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Sommerliche Rezeptideen von „Madame Dessert“

 Feine Rezepte einer Naschkatze

Gerne stellen wir Euch öfter mal Blogger aus Würzburg und der Umgebung vor und auch heute ist es wieder soweit. Meist haben wir es dabei mit Fashion-Blogs zu tun, aber unsere heutige Vorstellung bildet bisher eine Ausnahme. Es geht nämlich um einen Foodblog. Yummie!

Eva Bachmann ist die Chefnaschkatze des Foodblogs „Madame Dessert“ und steckt hinter den feinen Rezepten und verführerischen Fotos des Blogs. Schon während ihres Kommunikations- und Informationsdesign Studiums hier in Würzburg hat sie ihre Liebsten mit allerlei Gaumenschmäusen verwöhnt. Vor etwa einem Jahr hat sie dann nach einer Backsession mit Freundinnen begonnen, auf der „Madame Dessert“-Facebookseite über ihre kulinarischen Abenteuer zu schreiben, an Rezepten zu tüfteln und die Naschereien in Wort und Bild festzuhalten.

„Ich liebe es, Menschen mit meinen Texten und Fotografien in meinen kleinen Dschungel goldbrauner Genüsse und schokoladiger Abgründe zu entführen.“ Seit letzter Woche tut sie dies endlich auch auf ihrem eigenen kleinen Blog www.madamedessert.de, auf dem alle Schleckermäulchen herzlich eingeladen sind, in ihren Rezepten zu stöbern, sie nachzubacken und so an ihrer Leidenschaft teilzuhaben.

Rhabarber-Minz-Limonade

Wir haben heute zwei sommerliche Rezepte von Madame Dessert für Euch bekommen, eine fruchtige Limonade und eine süße Leckerei. Aber erst zur Limonade, die wunderbar zu den heißen Tagen passt. Ihr braucht Folgendes:

  • 1 kg frischer Rhabarber
  • 1 Bund Minze
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Limette
  • 1-3 El Honig

So geht’s nach Anleitung von Madame Dessert: Den knackig frischen Rhabarber, sowie eine gute Hand voll grüner Minze aus dem Garten oder im Supermarkt besorgen und beides waschen. Die Rhabarberstängel in ca. 2cm große Stückchen schneiden. Die Schale bleibt dran, damit die Limonade nachher schön rosa wird. (Zwei ganze Stangen für spätere Deko-Zwecke beiseite legen.)

Die Stückchen mit dem Zucker und der aufgeschnittenen und ausgekratzten Vanilleschote in einer Schüssel verrühren und für ca. 30 Minuten beiseite stellen, damit der Rhabarber seinen herrlich leckeren, süß-säuerlichen Saft ziehen kann. Das Gemisch danach mit den klein gehackten Blättern dreier Minz-Zweige in einem Topf zum köcheln bringen und das Ganze unter gelegentlichem Rühren ca. 15 bis 20 Minuten auf kleiner Flamme blubbern lassen. Der Rhabarber sollte am Schluss komplett zerfallen sein.

Aus Matsche wird Saft

Die entstandene Rhabarbermatsche vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb oder ein Küchentuch abgeseiht gibt’s als Ergebnis: frischen Rhabarbersaft. Nichts geht über ein paar Spritzer frische Limette! Dazu das saure Früchtchen in Scheiben schneiden ( – die Schönsten für die Deko beiseite stellen). Den aufgefangenen Rhabarbersaft mit ein paar Limetten-Spritzern und dem Honig nach Geschmack verfeinern.

Ab in den Kühlschrank damit und vor dem Servieren nach Geschmack mit ca. 0,75 l Sprudelwasser aufgießen und die Limonade mit je einem Stängel frischer Minze, einer Limettenscheibe und Eiswürfeln servieren.

Mille Crêpe Cake – 1.000 Schichten ein Gedicht

Dieser Crêpe-Kuchen eignet sich wunderbar für ein Sommernachtmittags-Kaffeekränzchen. Ihr braucht:

Für die Crêpe:

  • 2 Eier (Größe L)
  • 3 Tl Zucker
  • 2 Tl Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 ml lauwarme Milch,
  • 120ml Wasser
  • 3 El Butter
  • 150 g Mehl

11 Schichten der hauchdünnen Crêpes sind der Anfang. Und für genau so viele Pfannkuchen wird nun Teig vorbereitet. Hierzu die Eier mit dem Zucker, Vanillezucker und Salz etwas aufschlagen. Danach kommen noch die lauwarme Milch und das ebenfalls lauwarme Wasser mit 3 Esslöffel geschmolzener Butter zur Ei-Zucker-Mischung. Zuletzt die 150 g Mehl darüber sieben und alles gut miteinander verrühren. Den Teig könnt Ihr jetzt für 20 Minuten ganz entspannt zur Seite stellen.

Für die Creme: 

  • 200 g Frischkäse
  • 150 g Quark
  • 40 g Puderzucker
  • 1 Tl Vanillezucker
  • etwas Zitronensaft

In der Zwischenzeit wird sich um die Creme gekümmert, die die Crêpes zusammenhält und der Torte eine herrliche Frische verleiht. Hierzu einfach die oben genannten Zutaten miteinander verrühren und im Kühlschrank parken.

Für die Erdbeersauce

  • 2-3 El Erdbeermarmelade
  • 6 El Wasser

Für die superschnelle Erdbeersauce in einem kleinen Töpfchen 2 große Esslöffel Erdbeermarmelade mit etwa 6 Esslöffel Wasser verquirlen und beides zusammen kurz zum Blubbern bringen. Danach etwas abkühlen lassen und durch ein feines Sieb streichen. Fertig ist die superschnelle Erdbeersauce!

Der Crêpe-Teig hat sich mittlerweile genug entspannt und sollte bereit zum Backen sein. Stellt Euch hierzu den Teig bereit (nochmal ordentlich durchrühren), eine Anti-Haft-Pfanne auf mittlere Hitze erwärmt und etwas Butter. Vor jeder Kelle Crêpe-Teig ein kleines Flöckchen Butter in die Pfanne geben. Die feinen Crêpe sollten hauchdünn und vornehmlich blass gebacken werden. Die fertigen Pfannkuchen nach dem Backen komplett auskühlen lassen.

Auf die Plätze, fertig – schichten!

Die erkalteten Crêpes, Creme und Erdbeersauce bereitstellen und los geht’s mit der Schichterei, die wohl etwas Nerven kosten kann.

  • Form bereitstellen, auf der die Torte stehen soll. Madame Dessert benutzt hierfür einfach eine umgedrehte Tarteform.
  • Den ersten Crêpe auf der Unterlage auslegen.
  • Einen Klecks Creme auf den Crêpe geben und vorsichtig auf der gesamten Oberfläche verstreichen.
  • Den nächsten Crêpe exakt auf den vorherigen auflegen und wieder mit Creme bestreichen.
  • Crêpe Nr. 3 positionieren.
  • Diesmal 2 TL Erdbeersauce auf den Crêpe geben und ebenfalls verstreichen. Vorsicht: nicht zu viel Sauce verwenden und nicht zu weit an den Rand streichen, sonst läuft uns die Sauce davon oder der nächste Crêpes verrutscht möglicherweise.
  • Nächsten Crêpe oben draufpacken und diesmal wieder mit Creme bestreichen.
  • Neuen Crêpes auflegen und so weiter und so fort.

Hebt Euch den schönsten Crêpes für den Schluss auf und bedeckt damit die Torte. Madame Dessert empfiehlt zwischen die Crêpes jeweils immer zweimal Creme und dann einmal Marmelade zu streichen. Alles wiederholen, bis keine Crêpes mehr vorhanden sind.

Wir wünschen gutes Gelingen und danken Madame Dessert für Ihre Tipps!

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