Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Zwei Brände nacheinander: Einiges zu tun für die Feuerwehren in Gerbrunn

Zwei Brände innerhalb kurzer Zeit Gerbrunn

GERBRUNN. Wie bereits berichtet, wurden am Dienstagmorgen die Freiwillige Feuerwehr Gerbrunn zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Rottendorf zu einem Scheunenbrand in der Hauptstraße alarmiert worden. Dies sollte aber nicht bei diesem einen Einsatz bleiben.

Beim Eintreffen der Gerbrunner Wehr stand bereits die Scheune im Vollbrand und ein offener Dachstuhlbrand war zu erkennen. Umgehend ließ der Einsatzleiter die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Freiwillige Feuerwehr Randersacker nachalarmieren. Nach ca. 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dagegen zogen sich bis in den späten Nachmittag hinein.

Das war an diesem Tag aber noch lange nicht alles für die Einsatzkräfte in Gerbrunn. Noch während des Einsatzes in der Hauptstraße wurden die Feuerwehren Gerbrunn, Rottendorf, Randersacker und die Berufsfeuerwehr in die Sandbühlstraße in Gerbrunn gerufen. Ein paar Straßen weiter.

Diesmal stand ein Wohnhausdachstuhl vollständig in Flammen.

Die Rauchentwicklung war so stark das die Feuerwehr bereits auf Sicht fahren konnte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte aus Gerbrunn stand der Dachstuhl, die Außenfassade und mehrere Zimmer des Gebäudes in Flammen.

Der Angriffstrupp begann sofort mit der Brandbekämpfung im Außenbereich, die Kameraden der Feuerwehr Rottendorf und Randersacker übernahmen unter schweren Atemschutz den Innenangriff. Die Brandbekämpfung über das Dach übernahm die Drehleiter der Berufsfeuerwehr.

Durch den massiven Einsatz mit Atemschutz entschied der Einsatzleiter die Feuerwehren aus Theilheim und Lengfeld nachzualarmieren. Die nachalarmierten Feuerwehren richteten ein Bereitstellungsraum in Würzburger Straße ein.

Nach ca. 1 Stunde konnte der Leitstelle in Würzburg schließlich “Feuer aus” “Nachlöscharbeiten” gemeldet werden. Bei beiden Einsätzen gab es glücklicherweise keine Verletzten, dafür entstand sehr hoher Sachschaden. Die Brandursachen sind derzeit unklar und werden aktuell durch die Kriminalpolizei ermittelt.

Das Gebäude in der Sandbühlstraße ist derzeit nicht mehr bewohnbar und wurde bis in die späten Abendstunden mehrmals mit der Wärmebildkamer kontrolliert, um sicher zu gehen, dass keine weitere Gefahr mehr besteht.

Text & Fotos: Freiwillige Feuerwehr Gerbrunn 

Eingesetzte Kräfte – Scheunenbrand:

Feuerwehr Gerbrunn
Feuerwehr Randersacker
Feuerwehr Rottendorf
Berufsfeuerwehr Würzburg
Dokutrupp staatl. Feuerwehrschule Würzburg
Kreisbrandrat Heinz Geißler
Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein
Rettungsdienst
Notarzt
Einsatzleitung Rettungsdienst
Polizei
Kriminalpolizei
Presse
Gemeinde Gerbrunn / Bauhof Gerbrunn

Eingesetzte Kräfte – Wohnhausbrand:

Feuerwehr Gerbrunn
Feuerwehr Randersacker
Feuerwehr Rottendorf
Feuerwehr Theilheim
Feuerwehr Lengfeld
Berufsfeuerwehr Würzburg
Dokutrupp staatl. Feuerwehrschule Würzburg
Kreisbrandrat Heinz Geißler
Kreisbrandinspektor Michael Reitzenstein
Rettungsdienst
Notarzt
Einsatzeiter Rettungsdienst
HVO DLRG Gerbrunn
Polizei
Kriminalpolizei
Presse
Gemeinde Gerbrunn

- ANZEIGE -

Kommentare zum Artikel

Kommentare zum Artikel

AUCH INTERESSANT