Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Fakultät für Chemie und Pharmazie stellt sich vor

Anorganische und Organische Chemie

Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten aus der Anorganischen und der Organischen Chemie bietet die Uni Würzburg am 11. Juni. In zwei Vorträgen stellen Wissenschaftler ihre Forschung an Kohlenstoffverbindungen und Funktionsmaterialien vor. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Die Veranstaltung findet statt im Hörsaal B im Zentralbau der Chemie am Hubland. Beginn ist um 17:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Molekulare Wissenschaften

„Molekulare Wissenschaften“ heißt das Motto einer Veranstaltung am Donnerstag, 11. Juni, an der Universität Würzburg. Dann stellt die Fakultät für Chemie und Pharmazie gemeinsam mit dem Ortsverband Unterfranken der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) und der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft aktuelle Forschungsprojekte vor. Das Angebot richtet sich an interessierte Bürger sowie an Lehrer und Schüler der Mittel- und Oberstufen. Nach den Vorträgen bestand die Möglichkeit, mit den Vortragenden und weiteren Mitgliedern der Fakultät bei Bier und Brezeln zu diskutieren.

Vorträge

Dr. Viktoria H. Gessner, Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Anorganische Chemie, spricht zum Thema „Carbanionenchemie – Negativ kann positiv sein!“. Im Mittelpunkt ihres Vortrags stehen Kohlenstoffverbindungen, die sich durch ihre strukturelle und chemische Vielfalt auszeichnen sowie durch ihre Stabilität unter Normalbedingungen. Anders verhält es sich hingegen mit ihren carbanionischen Vertretern, die eine negative Ladung am Kohlenstoffatom tragen. Diese sind in der Regel äußerst reaktiv, und ihre Synthese und Handhabung bedürfen daher besonderer Vorkehrungen.

„Komplexe Strukturen einfach gemacht!“ ist der Vortrag von Dr. Florian Beuerle überschrieben. Der Nachwuchsgruppenleiter am Institut für Organische Chemie forscht an porösen Funktionsmaterialien. Mit ihren Eigenschaften, wie etwa einer großen inneren Oberflächen, definierten Porengrößen oder einer hohen Durchlässigkeit für kleine Moleküle, sind sie viel versprechende Kandidaten für Anwendungen im Bereich der heterogenen Katalyse, Sensorik oder Gasspeicherung und -trennung.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg.

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