Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Vorstellungsgespräch: Der Small-Talk entscheidet

Der erste Eindruck

Wöchentlich stellen wir Euch auf unserer Facebook-Seite Würzburg erleben aktuelle Stellenangebote, die auf unserer Jobplattform WüJobber eintreffen vor. Vielleicht war auch schon für den ein oder anderen von Euch der richtige Job dabei. Deswegen haben wir uns diesmal etwas besonderes überlegt und haben ein paar Aspekte, die Einfluss auf das Vorstellungsgespräch nehmen können, zusammengetragen.

Vorstellungsgespräche sind eine nicht alltägliche Angelegenheit. Der Bewerber ist nervös, bereit sich womöglich Tage vorher schon auf das Interview vor und lernt alle wichtigen oder scheinbar wichtigen Informationen und Aspekte des Unternehmens auswendig. Vom Namen des Geschäftsführers bis zum Namen des Kopierpapiers, man möchte auf alles vorbereitet sein. Wissenschaftler haben aber herausgefunden, nicht das Interview selbst entscheidet über den Erfolg, sondern die ersten Minuten der Kennenlernphase.

Small-Talk entscheidet

Ob ein gegenüber uns attraktiv, nett oder in diesem Fall kompetent einschätzt, entscheiden die ersten Minuten bei einem Kennenlernen. Vom Small-Talk über das Hände-Schütteln bis zum Begrüßungslächeln. Hinterlassen wir bei dem Gesprächspartner einen positiven Eindruck, assoziiert dieser mit uns auch Kompetenz. Nach der Studie von Murray Barrick an der Universität Texas hat man dann den Job schon sicher. Denn bei dem Kompetenz-Urteil fragt sich der Interviewer “Hat diese Person später einmal Erfolg?”.

Halo-Effekt

Einer kann uns aber noch vom rechten Weg abbringen, der “Halo-Effekt”. Beeinflussen können wir diesen nicht. Nach dem Lexikon der Psychologie, dem Spektrum, handelt es sich bei diesem Effekt um einen “Urteilsfehler”. Wir finden ein Merkmal an der Person, das wir nicht mögen, uns dominant oder den Bewerber dumm erscheinen lässt. Dies kann ein Tippfehler im Bewerbungsanschreiben sein oder ein zu fester Händedruck. Einmal ein negatives Merkmal aufgefasst, kann es schnell das gesamte Urteil von unserem Gesprächspartner beeinflussen.

Locker bleiben

Um bei dem Personaler gut anzukommen, sollte man sich nicht verstellen, verkleiden oder Sätze einüben. Ein überzeugendes Schauspieltalent besitzen die wenigsten und der Gesprächspartner wird irritiert. Gute Vorbereitung und ein authentisches Auftreten sind wichtig. Passt man zu dem Unternehmen und dem Job, dann gefällt man auch dem Personaler.

Jobs in und um Würzburg

Auf unserer Jobplattform WüJobber findet Ihr immer aktuelle Stellen zu verschiedenen Kategorien. Egal ob Minijob, Teil- oder Vollzeitstelle, Jobsuchende halten wir hier auf dem Laufenden.

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