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Letztes Zweitliga-Frankenderby der Saison in Coburg

„Fränkische Meisterschaft“

Als Dreierpack hinter der Spitzengruppe liegen die fränkischen Teams aus Coburg (Pl.7/42 Pkt.), Großwallstadt (Pl.6/44 Pkt.) und Rimpar (Pl.5/47 Pkt.) in der Tabelle der zweiten Handball Bundesliga einträchtig beieinander. Da die Entscheidung über den Aufstieg bei realistischer Betrachtung ohne diese Mannschaften fallen wird, kann man sich auf die „fränkische Meisterschaft“ in dieser Liga konzentrieren. Die besten Karten haben dabei die Wölfe, die mit einem 3-Punkte Polster die verbleibenden drei Partien angehen können.

Trainerwechsel und ungeklärte Personalien

Während in Rimpar, vor allem wegen des Wechsels von Trainer Jens Bürkle in Oberhaus zu den Recken von Hannover-Burgdorf, noch Personalien für die kommende Saison zu klären sind, hat man die Weichen und Vorgaben in Coburg für die Zukunft bereits klar ausgerichtet. Nicht nur die Verpflichtungen des bosnischen Nationalspielers Adnan Harmandic (HSG Wetzlar), oder dem österreichischen Auswahlspieler und WM-Teilnehmer, Romas Kirveliavicius, sowie dem ehemaligen tschechischen Nationaltorhüter Jan Kulhanek – beide vom Handball-Bundesligisten SG BBM Bietigheim, unterstreichen die von Neu-Manager Wolfgang Heyder offen kommunizierten Ambitionen der Oberfranken. Die Ausrichtung soll nach oben gehen und möglicherweise schon im nächsten Jahr in die stärkste Handballliga der Welt führen.

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Junge Talente aus der Region

„Wir haben einfach nicht die Mittel um in solchen Dimensionen Verpflichtungen zu machen“, sieht Wölfe Manager Daniel Sauer ohne Neid die Entwicklung beim fränkischen Nachbarn. „Es würde irgendwie auch nicht zu uns passen und wir haben bewiesen, dass unser Weg mit jungen Talenten aus der Region auch erfolgreich sein kann und nebenbei viel Freude macht“, so Sauer. Von daher ist in Rimpar neben der bereits bekannten Rückkehr des Ansbacher Buben, Patrick Schmidt, kein ähnlich spektakulärer Spielertransfer zu erwarten.

Endphase der Saison

Auch wenn es in der Endphase der Saison für die Derbykontrahenten tabellarisch „nur“ noch geringe Verbesserungsmöglichkeiten geht, steckt doch eine gewisse Brisanz im anstehenden Aufeinandertreffen. Diese begründet sich in der Tatsache, dass der HSC in der jüngeren Vergangenheit noch nie gegen die Wölfe gewinnen konnte. In den vier Begegnungen während der gemeinsamen Drittligazeit reichte es für Coburg nur einmal zu einem glücklichen 27:27 Unentschieden und auch im ersten Zweitligaderby feierten am Ende die Wölfe im Dezember, in der ausverkauften sOliver Arena einen verdienten 32:28 Sieg.

Es wird den Männern von Coburgs Trainer, Jan Gorr, also sehr daran gelegen sein diese schwarze Serie endlich zu beenden und damit ein Zeichen für die „zukünftigen Machtverhältnisse“ in der Region zu setzen. Beide Seiten freuen sich dabei am Ende einer erfolgreichen, aber auch anstrengenden Saison noch so ein Highlight auf dem Spielplan stehen zu haben. Dafür werden sich auch über 300 Rimparer Anhänger auf den Weg nach Coburg machen, um in der bekannt stimmungsvollen HUK Coburg Arena einen lautstarken Gegenpol zu bilden, der die Männer in Grün-Weiß dabei unterstützen soll die „Coburg-Serie“ bestehen zu lassen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der DJK Rimpar Wölfe

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