Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

29-Jähriger züchtet in der Wohnung: 2,5 kg Betäubungsmittel sichergestellt

Beschuldigter sitzt in Untersuchungshaft

WÜRZBURG und KIRCHHEIM, LKR. WÜRZBURG. Der Konsum eines Joints am Würzburger Mainufer hatte für einen jungen Mann am Mittwochnachmittag vergangene Woche größere Folgen. Denn bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei dann unter anderem zwei Aufzuchtsanlagen, vier Marihuanapflanzen und knapp 2,5 kg Betäubungsmittel. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg dauern an.

Mit Joint am Main erwischt

Der 29-Jährige war von einer Streife der Würzburger Polizei zunächst gegen 15:30 Uhr am Mainufer im Würzburger Stadtteil Zellerau beim Rauchen eines Joints erwischt worden. Der Mann hatte noch versucht, den Joint in den Main zu werfen, die Beamten waren aber schneller. Sie stellten den Joint sicher, bevor er auf dem Grund des Flusses landen konnte.

Der Beschuldigte, der keine weiteren Drogen bei sich hatte, wurde danach wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizisten beantragten im Anschluss beim Amtsgericht Würzburg einen Durchsuchungsbeschluss und fuhren zur Wohnung des 29-Jährigen nach Kirchheim.

Aufzuchtsanlagen in der Wohnung

Als die Beamten dort ankamen, war der Beschuldigte gerade damit beschäftigt, eine seiner beiden Aufzuchtsanlagen für Marihuanapflanzen zu zerstören. Trotz der Versuche des Mannes wurden die Polizisten in den einzelnen Zimmern der Wohnung noch fündig. Sie stellten insgesamt knapp 2,5 kg Betäubungsmittel, 4 blühende Marihuanapflanzen und zahlreiche Cannabissamen, aus denen der Beschuldigte offenbar weitere Pflanzen ziehen wollte, in der Wohnung sicher.

Beschuldigter in U-Haft

Anschließend übernahm die Krimimalpolizei den Fall. Der Beschuldigte musste die Beamten zur Dienststelle begleiten und eine Nacht in der Zelle verbringen. Am Donnerstag stand dann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Vorführung bei der Ermittlungsrichterin an. Gegen den jungen Mann wurde Haftbefehl erlassen und er sitzt mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt ein. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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