Würzburg - Foto: Pascal Höfig
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Mehr Geld für die Würzburger Kindergärten

„Qualitätsbonus plus“ abgeschafft

Am Dienstag hat das Bayerische Kabinett beschlossen, den sogenannten „Qualitätsbonus plus“ wieder abzuschaffen und stattdessen das dafür vorgesehene Geld des Freistaates in Höhe von 63 Millionen Euro direkt an die Kindergärten weiter zu reichen. Hierüber zeigt sich der Würzburger Abgeordnete Oliver Jörg äußerst erfreut: „Durch die Entscheidung, das Geld direkt und unbürokratisch an die Kindergärten weiter zu reichen, erhalten die Einrichtungen nun deutlich mehr Mittel.“ Der Basiswert, die Grundlage der Kindergartenfinanzierung, wird mit dem Beschluss vom Dienstag rückwirkend ab dem 01. Januar 2015 von 982,06 Euro auf 1.035,75 Euro erhöht

Förderung als freiwillige Leistung

„Aufgrund der regionalen Unterschiede hat der „Qualitätsbonus plus“ sich nicht bewährt. Die erwünschte bayernweite Verbesserung des Qualitätsniveaus für die Bildungs- und Erziehungsarbeit ist ausgeblieben“, so Oliver Jörg. Daher hatte die CSU-Landtagsfraktion bereits im Juli 2014 die Abschaffung des „Qualitätsbonus plus“ beschlossen. Die Förderung sei als freiwillige Leistung konzipiert worden, so dass die Gemeinden nochmals extra beschließen mussten, ob sie das Geld in Anspruch nehmen und den gleichen Betrag beisteuern, so der Landtagsabgeordnete Oliver Jörg in einer Pressemitteilung.

„Bessere Betreuung unserer Jüngsten“

Positiv bewertet Oliver Jörg nun die Bereitschaft der Städte und Gemeinden, auch ihren Beitrag zu einer besseren Finanzierung der Kindertagesstätten leisten zu wollen. „Sowohl der Bayerische Städtetag, als auch der Gemeindetag und kommunale Spitzenverbände begrüßen ausdrücklich den Beschluss der Staatsregierung zur Erhöhung des Basiswertes“, so der Landtagsabgeordnete. Olive Jörg freut sich, dass der Freistaat und die Kommunen damit Hand in Hand ihren Fokus auf die finanzielle Besserstellung der Kindergärten und somit auf die Qualitätsverbesserung lenken. „Hierdurch kann die Betreuung unserer Jüngsten verbessert werden“, erklärt Jörg.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landtagsabgeordneten Oliver Jörg

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